Weniger Musik: Facebook entfernt Music Player und Discography

Die vor allem für Musiker interessanten offiziellen Facebook-Anwendungen "Music Player" und "Discography" sind entfernt worden. Facebook bietet keinen Ersatz an und verweist auf alternative Apps etwa von Musikdiensten.

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Facebook entfernt den Musikplayer und die Diskografie.
Facebook entfernt den Musikplayer und die Diskografie. (Bild: Facebook/Screenshot: Golem.de)

Facebook ist für unabhängige Musiker uninteressanter geworden. Der Betreiber des sozialen Netzwerks hat die von Bands genutzten Anwendungen Music Player und Discography entfernt. Eine Alternative zur Einbindung von Musik bietet Facebook selbst nicht an und verweist stattdessen auf andere.

Musiker und Bands, die ihre Musik über Facebook publik machen wollen, müssen nun entweder Musikvideos auf ihrer Pinnwand veröffentlichen, damit ihre Nutzer die Musik in ihren Neuigkeiten sehen, oder Anwendungen anderer Entwickler nutzen, die laut Supporteintrag 'Was ist mit den Anwendungen 'Music Player' und 'Discography' auf meiner Facebook-Seite passiert?' den "Nutzern auf Facebook ermöglichen, deine Musik zu entdecken und zu hören." Außerdem gibt Facebook noch den Tipp, die eigene Musik auf der eigenen Facebook-Seite mit "Gefällt mir" (Like) zu markieren.

Gemeinsam mit Partnern wie dem in Deutschland nicht aktiven Dienst Spotify setzt Facebook nun mehr auf Musikstreaming. Durch die neue Timeline (Chronik) kann beispielsweise nachgeschaut werden, was Nutzer zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit angehört haben, etwa zur Hochzeit. Musikern bringt das aber nur dann etwas, wenn sie auch Partnerschaften mit den entsprechenden Betreibern eingehen.

Für die Selbstvermarktung von Musikern und als Alternative zu Myspace ist Facebook damit derzeit nur noch bedingt geeignet. Die große Reichweite kann aber dazu genutzt werden, die eigenen Fans etwa zu auf Musiker ausgerichteten sozialen Netzwerken wie Bandcamp.com weiterzuleiten. Über Bandcamp können Musik und Merchandise-Artikel direkt an Fans verkauft werden.

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