iOS 5-Speicherstrategie: Apple erhört Bitten von Entwicklern

Die Speicherverwaltung von iOS 5 soll gezähmt werden. Nachdem sich Entwickler beschwert hatten, will Apple Speicherorte für Anwendungsdaten nun nicht mehr löschen, auch wenn diese nicht über iTunes synchronisiert werden.

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Instapaper verliert bei sehr knappem Speicher unter iOS 5 bislang seine Daten.
Instapaper verliert bei sehr knappem Speicher unter iOS 5 bislang seine Daten. (Bild: Marco Arment)

Apple will mit iOS 5.0.1 von seiner bisherigen Politik abweichen, dass Apps keine eigenen, sicheren Speicherstellen mehr erhalten, die nicht über iTunes synchronisiert werden. Einige Entwickler hatten sich wegen der Strategie, die mit iOS 5 eingeführt wurde, beklagt.

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IOS 5 ist mit einer neuen Speicherverwaltung ausgerüstet, die bei sehr knappen Ressourcen automatisch Platz schafft und temporäre Cache-Verzeichnisse leert. Genau dort hin speicherten Entwickler einiger Offline-Apps bisher ihre Anwendungsdaten.

Mit der neuen iOS-Version 5.0.1 sollen Programmierer wie Marco Arment wieder einen sicheren Speicherplatz erhalten. Arments App Instapaper sicherte bisher in den Cache- und Temp-Ordner von iOS ihre Inhalte zum Offlinelesen von Webseiten. Frühere iOS-Versionen löschten diese Ordner nie und schlossen sie von Synchronisationsläufen mit iTunes aus, was dem Anwender viel Zeit sparte. Bei knappem Speicher löscht iOS 5 diese Verzeichnisse allerdings ohne Rückfrage und Eingriffsmöglichkeit.

Apple nimmt sich mit dem kommenden Update 5.0.1 des mobilen Betriebssystems den Problemen der Entwickler an, schreibt TiPB unter Berufung auf Apples Ankündigung, die registrierte Entwickler nachlesen können. In der Beta, die Entwicklern vorab zur Verfügung steht, soll es wieder möglich sein, Daten zu spezifizieren, die nicht über iTunes gesichert werden sollen und die auch bei Speicherknappheit vor Reinigungsläufen sicher sind.

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