Anonymous gegen Pädophile: "Bei Operation Darknet half uns Firefox"

Eine Anonymous-Gruppe zieht Bilanz über ihre Operation Darknet und berichtet, wie sie trotz Tor an IP-Adressen von Pädophilen gelangten und wer ihnen dabei geholfen habe.

Artikel veröffentlicht am ,
Kind in Pakistan
Kind in Pakistan (Bild: Akhtar Soomro/Reuters)

Das Hackerkollektiv Anonymous soll bei seinen Angriffen auf Pädophilen-Server Hilfe von Firefox-Entwicklern bei der Mozilla Foundation gehabt haben. Anonymous hatte mit der Operation Darknet versteckte Pädophilen-Plattformen im Darknet attackiert. Ziel waren die Kinderpornografie-Plattform Lolita City, die Wiki-Rubrik Hard Candy und das Webhosting-Unternehmen Freedom Hosting, die anonymisierende Netzwerke wie Tor, I2P und Freenode missbrauchen.

Stellenmarkt
  1. Frontend Developer (m/w/d) E-Commerce-Suite
    ecovium GmbH, Neustadt am Rübenberge, Pforzheim, Düsseldorf
  2. Entwickler automatisiertes Fahren - Softwaretest und Koordination (m/w/d)
    Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH Schwieberdingen, Schwieberdingen bei Stuttgart
Detailsuche

Anonymous konnte die IP-Adressen der Besucher aufzeichnen, indem die Aktivisten ihnen zuvor ein manipuliertes Update der Tor-Software unterschoben. "Wir setzten uns vorsichtig mit unseren Freunden, Firefox-Entwicklern bei der Mozilla Foundation, in Verbindung", erklärten die Hacktivisten. Dort erhielten sie ein Zertifikat für das manipulierte Firefox-Plugin Torbutton, mit dem die Besucherdaten der Missbrauchsplattformen aufgezeichnet und an Anonymous weitergeleitet werden konnten. Durch die Hilfe bekam das Hacker-Plugin ein Zertifikat, das bei seiner Installation die Korrektheit der Software bestätigte.

Anonymous veröffentlichte die IP-Adressen von fast 200 Besuchern der Missbrauchsforen.

Die Hacker betonten, dass sie selbst Nutzer des Tor Project seien, weil sie an das Recht auf freie Meinungsäußerung glaubten. Ein Prozent der Nutzer des Netzwerks nutzen es für Kinderpornografie, während 99 Prozent der Nutzer Anons chinesische und iranische Journalisten oder Geheimdienstagenten seien, die einen geheimen Krieg mit El Kaida ausfechten.

Golem Akademie
  1. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.-16.06.2022, Virtuell
  2. Kubernetes Dive-in-Workshop: virtueller Drei-Tage-Workshop
    19.-21.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

"Jedoch hat Kinderpornografie nichts mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung zu tun. Wir haben zweifelsfrei bewiesen, dass 70 Prozent der Nutzer von The Hidden Wiki die Sektion Hard Candy ansteuern, wovon aus sie auf Seiten wie Lolita City und The Hurt Site zugriffen", erklärte Anonymous weiter.

Nachtrag vom 4. November 2011, 10:55 Uhr

Justin Scott, Add-ons Produktmanager bei Mozilla, nannte die Aussagen "ziemlich seltsam". Scott erklärte SecurityNewsDaily: "Ich habe mit den Add-on-Teams Rücksprache gehalten. Niemand wurde von Anonymous offiziell kontaktiert. Wir zertifizieren auch keine Add-ons, wie (Anonymous) behauptet. Das Honey Pawt Add-on ist in Mozillas Add-ons Marketplace nicht verfügbar. Alle Add-ons, die dort verfügbar sind, wurden von einem Mitglied des Add-ons-Team überprüft."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Sophie1122 13. Dez 2014

Anon wartet bis jemand etwas leistet der im dunklem bleiben muss und irgend ein Scrippt...

Sophie1122 13. Dez 2014

1. Das "Hackercolectiv" Anopnymous ist nichts weiter als ein Name. Jeder picklige...

felyyy 23. Apr 2014

Bist du betrunken?

Anonymer Nutzer 06. Nov 2011

Welcher Zweck? Was wurde denn damit erreicht? Ist das Darknet weg? Sind die KiPos aus dem...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elektroauto
Tesla Model 3 wird zum Kettenfahrzeug

Tesla-Chef Elon Musk ist eingeladen, an der Probefahrt mit dem modifizierten Elektroauto teilzunehmen.

Elektroauto: Tesla Model 3 wird zum Kettenfahrzeug
Artikel
  1. Lockdowns und Lieferkette: Kaum noch Apple-Macbooks erhältlich
    Lockdowns und Lieferkette
    Kaum noch Apple-Macbooks erhältlich

    Apple kann kaum noch Macbook Pro und Macbook Air liefern. Die Gründe sind Probleme mit der Lieferkette und Lockdowns in China.

  2. Zoom und Teams: Tool bedeckt nackte Unterkörper in Videokonferenzen mit Hose
    Zoom und Teams
    Tool bedeckt nackte Unterkörper in Videokonferenzen mit Hose

    Ein Softwareentwickler unterhält sich in Videokonferenzen gern mit heruntergelassener Hose. Ein Tool bedeckt virtuell das Nötigste.

  3. 5G-Broadcast: Europaweiter 5G-Fernseh-Test beim Eurovision Song Contest
    5G-Broadcast
    Europaweiter 5G-Fernseh-Test beim Eurovision Song Contest

    Der Eurovision Song Contest ist ein Testlauf für Fernsehen über 5G-Netze. Dabei kommen Smartphone-Prototypen zum Einsatz.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week gestartet: Bis zu 650€ Rabatt • WD SSD 1TB (PS5-komp.) günstig wie nie: 129,90€ • Ryzen 5 5600X günstig wie nie: 199€ • Asus Gaming-Monitor 27" WQHD 165 Hz günstig wie nie: 299€ • Samsung Galaxy S20 FE 128 GB günstig wie nie: 359€ • MindStar (u. a. RTX 3090 1.779€) [Werbung]
    •  /