Ubuntu: Designer wollen konfigurierbaren Unity-Desktop

Die Desktopdesigner von Canonical stört, dass die neue Unity-Oberfläche von Ubuntu so gut wie nicht konfigurierbar ist. Das hätten sie so nicht gewollt, sondern wünschten sich mehr Einstellungsmöglichkeiten, sagten die Designer bei der Ubuntu-Entwicklerkonferenz in Orlando(öffnet im neuen Fenster) im US-Bundesstaat Florida.
Als Grund für die fehlenden Konfigurationsmöglichkeiten geben die Designer technische Schwierigkeiten an, wie Entwickler Bilal Akhtar schreibt, der die Sitzung mit den Designern für die britische Webseite OMG-Ubuntu zusammenfasst(öffnet im neuen Fenster) . Demnach hätten die Neuentwicklung von Unity für Ubuntu 11.04 und die Portierung auf Gnome 3 für Ubuntu 11.10 zu viel Zeit in Anspruch genommen.
Das Entwickler- und das Designteam hätten nicht genügend Ressourcen gehabt, um weitere Funktionen und Einstellungen in Unity zu integrieren. Ebenso sei nicht sicher, ob es den Designern gelinge, weitergehende Konfigurationsmöglichkeiten im kommenden Ubuntu 12.04 zu verwirklichen.



