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Apple Store: Verkäufer wegen Kritik bei Facebook gekündigt

Apple darf einem Apple-Store-Mitarbeiter kündigen, der das Unternehmen in einem privaten Facebook-Kommentar kritisiert hat. Für britische Richter steht fest, dass Apple das Recht auf Meinungsfreiheit einschränken darf, um Schaden vom Unternehmen abzuwenden.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple Store in San Francisco
Apple Store in San Francisco (Bild: Robert Galbraith/Reuters)

Apple hat in Großbritannien einen Apple-Store-Mitarbeiter entlassen, weil er auf seiner privaten Facebook-Seite Apple und seine Produkte kritisiert hatte. Die Kündigung des Mannes, dessen Name nur mit "Crisp" angegeben wird, hat ein britisches Arbeitsgericht nun bestätigt.

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Er wurde wegen groben Fehlverhaltens entlassen, nachdem ein Arbeitskollege die Facebook-Aussagen seinem Vorgesetzten vorgelegt hatte, berichtet das britische People Management Magazine. Crisp erklärte, die Aussagen seien rein privater Natur gewesen. Dem stimmte das Gericht nicht zu: Seine Facebook-Freunde hätten die Aussagen leicht kopieren und weiterverbreiten können. Daher seien die Aussagen nicht von Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention geschützt gewesen, der das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens festschreibt. Apple könne das in Artikel 10 verbriefte Recht auf Freiheit der Meinungsäußerung einschränken, um einen Schaden vom Unternehmen abzuwenden.

Während Apple-Retail-Mitarbeitern nicht die Veröffentlichung ihrer Meinung im Internet verboten werden kann, dürfen sie sich dabei nicht auf ihren Status als Mitarbeiter berufen und die Marke Apple nennen.

Für die Beschäftigten in den Apple Stores gibt es sehr strenge Vorgaben. Danach ist es den Verkäufern verboten, mit den Kunden über Gerüchte zu neuen Produkten zu reden. Technikern ist es untersagt, vorzeitig über technische Bugs in Produkten zu sprechen.

In den Apple Retail Stores gibt es Versuche, eine Gewerkschaft aufzubauen, um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Betreiber einer Website, die sich Apple Retail Workers Union nennen, hatten sich im Mai 2011 in den USA an verschiedene Apple-Nachrichtenwebsites gewandt.

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Anonymer Nutzer 18. Dez 2011

Ne Abmahnung hätte es auch getan. Aber das gibt es bei der scientology Kirche ja auch...

maracujaneiro 03. Nov 2011

Wenn es sich wirklich um einen PRIVATEN Account gehandelt hat, kann ich den Mitarbeiter...

slashwalker 03. Nov 2011

Find ich wenig überraschend. Wir hatten auf der Berufsschule Arbeitsrecht zwar nur...

Replay 03. Nov 2011

Wenn man wegschaut und nicht draufklickt, sinken die Klickzahlen und damit die Einnahmen...

dehacker 03. Nov 2011

tja, hätte der Typ was Gescheites gelernt, müsste er nicht in einem Apple-store arbeiten...


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