Sony: Verluste in Kamerasparte wegen Flut in Thailand

Sony kämpft mit Einbrüchen bei der Nachfrage für seine Bravia-Fernseher. Die Flut in Thailand richtete im Kamerabereich einen Verlust von 233 Millionen Euro an.

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Sony-Chef Howard Stringer
Sony-Chef Howard Stringer (Bild: Tobias Schwarz/Reuters)

Sony erwartet im laufenden Geschäftsjahr einen Verlust von 90 Milliarden Yen (839 Millionen Euro). Das erklärte der japanische Elektronik- und Unterhaltungskonzern bei Bekanntgabe seiner Quartalsergebnisse am 2. November 2011. Damit berichtet Konzernchef Howard Stringer das vierte Mal in Folge einen Jahresverlust.

Die Hochwasserkatastrophe in Thailand verursache Verspätungen in der Produktion der NEX- und Alpha-Kameras und führe zu einem Ausfall beim Jahresgewinn in Höhe von 25 Milliarden Yen (233 Millionen Euro). Einzelne Komponenten seien nicht verfügbar und Produktneuvorstellungen mussten verschoben werden.

Zusätzlich habe sich der starke Yen negativ ausgewirkt.

Im zweiten Quartal, das am 30. September 2011 endete, verzeichnete Sony einen Verlust von 27 Milliarden Yen (251 Millionen Euro). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurde noch ein Gewinn von 31,1 Milliarden Yen (290 Millionen Euro) erwirtschaftet. Der Umsatz sank um 9,1 Prozent auf 1,575 Billionen Yen (14,7 Milliarden Euro). Das Geschäftsjahr endet am 31. März 2012.

Das Unternehmen senkte seine Prognosen für den TV-Verkauf um 2 Millionen auf 20 Millionen Bravia-Geräte. "Die Entwicklung des Fernsehermarktes ist vor allem in Europa und den USA stark rückläufig", sagte Finanzchef Masaru Kato in der Pressekonferenz.

Nach einem unbestätigten Bericht will sich Sony aus der eigenen Produktion für LCD-Fernseher ganz zurückziehen. Sony führe Gespräche für einen Verkauf seiner Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen S-LCD, das zusammen mit Samsung Electronics aus Südkorea betrieben wird. Sony wolle sich angesichts eines Überangebots von LCD-Panels nur noch auf die eigene Entwicklung und das Design der Flachbildschirmfernseher konzentrieren.

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