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Ubuntu Developer Summit: Mehr App-Entwickler für Ubuntu

Die Entwicklung von Anwendungen für Ubuntu soll einfacher werden. Dazu soll die Dokumentation vereinheitlicht und eine Support-Community für Neueinsteiger etabliert werden.
/ Sebastian Grüner
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Ubuntu-Entwickler-Konferenz in Orlando (Bild: uds.ubuntu.com)
Ubuntu-Entwickler-Konferenz in Orlando Bild: uds.ubuntu.com

Auf der Ubuntu-Entwickler-Konferenz(öffnet im neuen Fenster) in Orlando im US-Bundesstaat Florida diskutieren Entwickler derzeit unter anderem, wie die Entwicklung von Anwendungen für Ubuntu vereinfacht werden kann. In einer Sitzung(öffnet im neuen Fenster) haben sich die beteiligten Entwickler auf eine einheitliche Dokumentation und stabile APIs für die Desktopentwicklung geeinigt.

Dokumentation vereinheitlichen

Als erster Schritt soll die Entwicklerwebseite developer.ubuntu.com(öffnet im neuen Fenster) verbessert und darüber vorhandene Dokumentationen zur Verfügung gestellt werden. Außerdem soll die Dokumentation durch Code-Standards verbessert werden und wesentlich mehr Beispiele enthalten. Darüber hinaus soll die Dokumentation aus den Wikis in die Quellpakete verschoben werden, damit sie auf der Entwicklerwebseite zur Verfügung gestellt werden kann.

Außerdem diskutierten die Entwickler darüber, automatisch undokumentierten Code zu finden und diesen als Bug-Report zu melden, um die Dokumentation zu erweitern. Dadurch soll App-Entwicklern alles Notwendige zur Verfügung stehen, um kleine Anwendungen zu schreiben.

Stabile APIs

Unter dem Begriff einer stabilen API stellt sich Canonical vor, dass diese so wenig wie möglich geändert wird. Mit dieser Konsistenz über verschiedene Veröffentlichungen hinweg erhofft sich Canonical wohl einen größeren Entwicklerstamm. Außerdem sollen bei der Veröffentlichung neuer Bibliotheken API-Anbindungen für die Programmiersprachen Python, C, Vala, C++ sowie das Framework Qt bereitstehen.

Die vorgeschlagenen Änderungen beziehen sich grundsätzlich nur auf die Anwendungsentwicklung im Desktopbereich. So werden die APIs, für die die genannten Ziele umgesetzt werden sollen, auch klar definiert. Die Entwickler haben hauptsächlich die APIs von Gnome 3, GObject, libunity, libappindicator, GSettings, und Ubuntu One im Sinn.

Hilfsbereite Entwickler-Community

Die Ubuntu-Gemeinschaft ist bekannt dafür, auch Anfänger in Foren und Wikis tatkräftig zu unterstützen. Ein paar Entwickler(öffnet im neuen Fenster) überlegen, wie diese Hilfsbereitschaft auch auf angehende Entwickler ausgeweitet werden kann. So soll eine Art Support-Community entstehen, in der sich die Entwickler gegenseitig helfen, statt nur auf die Dokumentation zu verweisen.

Mit den vorgeschlagenen Änderungen wird eine Strategie Canonicals offensichtlich. Um mehr Nutzer von Ubuntu zu überzeugen, ist eine Vielzahl an kleinen und großen Anwendungen nötig, die einfach über das Software-Center installierbar sind. Dafür wiederum werden aber auch die Entwickler benötigt. Diese sollen nun durch einen möglichst einfachen Einstieg häufiger ihren Weg in die Ubuntu-Entwicklung finden.


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