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Alien Skin: Blow Up 3 bläht Fotos riesengroß auf

Alien Skin hat mit Blow Up 3 eine neue Version seiner Bildbearbeitungssoftware vorgestellt, die Bilder über 100 Prozent vergrößern kann. Das ist zum Beispiel für den großformatigen Druck notwendig, wenn die Bilder in einer zu geringen Auflösung vorliegen.
/ Andreas Donath
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Blow Up 3 von Alien Skin kann Bilder ohne Pixelstufen vergrößern. (Bild: Alien Skin / Golem.de)
Blow Up 3 von Alien Skin kann Bilder ohne Pixelstufen vergrößern. Bild: Alien Skin / Golem.de

Die neue Version 3 von Blow Up soll eine deutlich bessere Bildqualität erreichen als die Vorgängerversion , sagt Alien Skin. Außerdem ist das Plugin nun auch Lightroom-kompatibel und nicht mehr allein für Adobe Photoshop geeignet.

Darüber hinaus wurde die Benutzeroberfläche vereinfacht. Der Benutzer muss neben der Druckauflösung nur noch festlegen, wie groß das Ausgabemedium ist. Je nach Bedarf kann außerdem ein Beschnittrahmen auf das Bild gelegt und nur dieser Ausschnitt vergrößert werden. Auch ein Schärferegler gehört zum Funktionsumfang. Darüber hinaus können die Bilder leicht verrauscht werden, was die Natürlichkeit des Bildeindrucks verbessern soll. Für den Druck auf unterschiedliche Medien hat Alien Skin außerdem Schärfefilter vordefiniert.

Die Bilder können auf eine maximale Größe von 300.000 Pixel Kantenlänge vergrößert werden. Alien Skin 3 unterstützt sowohl RGB- als auch CMYK-Bilder(öffnet im neuen Fenster) und kann Farbtiefen von 8 und 16 Bit verarbeiten.

Im Kurztest erzielte Blow Up 3 beim Testmotiv etwas bessere Ergebnisse als eine bikubische Vergrößerung(öffnet im neuen Fenster) . Im Vergleich zur kostenlosen Lösung Smillaenlarger konnte Alien Skin Blow Up 3 jedoch keine signifikant besseren Ergebnisse erzielen, arbeitet aber deutlich schneller. Einige Bildbeispiele(öffnet im neuen Fenster) hat Alien Skin auf seiner Website selbst veröffentlicht. Die neue Ausschnittsvergrößerung von Blow Up ist jedoch eine interessante Ergänzung, die dem Anwender einige Arbeitsschritte sparte.

Blow Up 3 läuft sowohl auf Mac OS X als auch auf Windows. Das Plugin kostet rund 200 US-Dollar. Updates von den Vorversionen kosten knapp 100 US-Dollar. Eine Testversion steht ebenfalls zum Download bereit.


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