• IT-Karriere:
  • Services:

E-Personalausweis: Praktisch keine Nutzer für Onlinefunktionen

Von 52 Millionen bei der Deutschen Rentenversicherung Angemeldeten nutzen nur 300 die Online-Identifikationsfunktion im neuen elektronischen Personalausweis. Jetzt könnte die Regierung den Einsatz erzwingen.

Artikel veröffentlicht am ,
E-Personalausweis: Praktisch keine Nutzer für Onlinefunktionen
(Bild: Tobias Schwarz/Reuters)

Am 1. November 2010 wurde der neue elektronische Personalausweis eingeführt. Bisher sind rund acht Millionen neue Ausweise ausgestellt worden, bis Ende des Jahres werden es mehr als zehn Millionen sein. Der Ausweis im Scheckkartenformat ist ein elektronischer Identitätsnachweis. Auch eine qualifizierte elektronische Signatur kann auf dem Ausweischip gespeichert werden. Doch die Funktion, mit der sich Nutzer des neuen Personalausweises über das Internet elektronisch ausweisen können, wird nicht genutzt.

Stellenmarkt
  1. thinkproject Deutschland GmbH, München
  2. Arburg GmbH & Co. KG, Loßburg

Das hat Wolfgang Wieland, Obmann der Grünen im Innenausschuss des Bundestages, erklärt. "Das angebliche große Plus des Ausweises - die elektronische Identifikationsfunktion - ist bis jetzt eine Nullnummer. Nur ein Drittel der Ausweisinhaber wollen diese Funktion - und das ist kein Wunder: Nur ein paar Bundesbehörden, Kommunalverwaltungen und zum Beispiel die Deutsche Rentenversicherung bieten überhaupt einen Service, für den man diese Funktion braucht. Die Zugriffszahlen sind erschütternd: Bei der Deutschen Rentenversicherung - Kundenzahl: 52 Millionen - haben sich gerade einmal gut 300 Personen für den Dienst angemeldet."

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich bezeichnete dagegen am 31. Oktober 2011 die Versicherungsbranche als Vorreiter für den Einsatz der elektronischen Identifikationsfunktion. "Sie hat bereits viele Anwendungsmöglichkeiten für den neuen Ausweis in ihren Services integriert", sagte Friedrich.

Wieland erklärte, dass Anbieter und Kunden dieses System ganz offenbar nicht wollten und brauchten. "Man kann nur hoffen, dass die Bundesregierung nun nicht zu Zwangsmitteln greift und die Nutzung der Onlinefunktionen des Ausweises in neuen E-Government-Initiativen zur Pflicht macht."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. be quiet! Shadow Wings 2 White 120 mm Gehäuselüfter für 9,99€, Cooler Master Silencio...
  2. (u. a. Samsung Galaxy Note 20 256GB für 599€, Samsung Galaxy S20 Ultra 5G 128GB für 899€)
  3. (u. a. Arma 3 für 17,99€, Assassin's Creed: Valhalla für 36,99€, Unreal Deal Pack für 2...
  4. 3.999€ (statt 4.699€)

S-Talker 03. Nov 2011

Owned :D

S-Talker 03. Nov 2011

Fortsetzung folgt... DEFINITIV!

S-Talker 03. Nov 2011

Schon immer. Und das tun sie auch täglich! Der Algorithmus geht etwa so: 1.) Tun, lassen...

S-Talker 03. Nov 2011

Unfug. Das ist ja noch schlimmer als "security by obscurity". Geld kann man auch nicht...

S-Talker 03. Nov 2011

*zustimm*


Folgen Sie uns
       


Audi E Tron GT Probe gefahren

Der E-Tron GT ist die Oberklasse-Limousine von Audi. Golem.de ist das Elektroauto Probe gefahren.

Audi E Tron GT Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /