Apple: Airplay und iMessage wohl bald auch für Mac OS X

Apples mobiles Betriebssystem iOS besitzt zwei Funktionen, die auch auf Mac-Rechner gut passen würden. Nach Informationen von 9to5mac.com(öffnet im neuen Fenster) wird Apple die Airplay-Mirroring-Technik auch für Mac OS X umsetzen. Damit könnte der Displayinhalt des Macs schnurlos per WLAN zur Set-Top-Box Apple TV umgeleitet und auf einem hochauflösenden Fernseher oder einem anderen Gerät mit HDMI-Schnittstelle ausgegeben werden. Mit iOS ist das schon jetzt möglich.
Damit können dann zum Beispiel Präsentationen vom Mac auf dem Beamer oder Spiele und Webseiten auf dem Fernseher ohne Verkabelung angezeigt werden. 9to5mac(öffnet im neuen Fenster) bezieht sich auf Insiderinformationen, nennt aber keine konkreten Quellen.
iOS und Mac OS X wachsen immer enger zusammen
Mit iMessage hatte Apple Mitte 2011 einen Messenger für iOS 5 vorgestellt, der Funktionen von SMS und MMS übernehmen kann. Allerdings funktioniert er derzeit nur in der Apple-Welt und nur mit iOS-Geräten. Eine Integration in Mac OS X ist daher naheliegend. Der Facetime-Client für Videochats, den Apple auch zunächst nur unter iOS anbot, wurde später auch für die Mac-Plattform als Anwendung vertrieben und ist mittlerweile Bestandteil von Mac OS X 10.7 alias Lion.
Über iMessage lassen sich derzeit über WLAN und UMTS Text- und Fotonachrichten sowie Videos zwischen einzelnen Anwendern und Gruppen austauschen. Beim Tippen sieht der Adressat bereits, dass vom Gegenüber gleich eine Nachricht verschickt wird.
Im Gegensatz zu SMS und MMS werden Zustellungs- und Empfangsmeldungen erzeugt. Der Datenversand ist überdies verschlüsselt. Ähnlich wie bei Google Talk werden die Nachrichten über alle iOS-Geräte der Gesprächspartner hinweg synchronisiert. Ein einmal auf dem iPhone angefangener Chat kann so zum Beispiel auf dem iPad weitergeführt werden.