Microsoft: Kinect soll die Geschäftswelt erobern

Anfang 2012 will Microsoft ein kostenpflichtiges SDK veröffentlichen, mit dem Unternehmen auf Basis der Bewegungssteuerung Kinect eigene Anwendungen für das Geschäftsleben, für Bildungszwecke und medizinische Aufgaben programmieren können.

Artikel veröffentlicht am ,
Kinect
Kinect (Bild: Microsoft)

Bislang dient Kinect vor allem als Eingabegerät für Spiele, künftig soll die Bewegungssteuerung verstärkt auch im Geschäftsleben zum Einsatz kommen. Dazu will Microsoft im Frühjahr 2012 ein Software Development Kit (SDK) veröffentlichen, das sich speziell an Unternehmen richtet, die eigene Anwendungen programmieren möchten; zu welchem Preis das kostenpflichtige SDK verfügbar sein wird, steht noch nicht fest. Microsoft will die Firmen bei der Entwicklung unterstützen, aber selbst keine Software produzieren. Für Hobbyentwickler und Forschungseinrichtungen ist bereits länger ein kostenloses SDK verfügbar.

Stellenmarkt
  1. Datenkoordinator*in (m/w/d)
    Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  2. IT Software Developer (w/m/d)
    e1 Business Solutions GmbH, Graz
Detailsuche

Laut Berichten der Financial Times und von Gamasutra hat Microsoft einige fertige Anwendungen präsentiert. So hat ein französischer Medizintechnikhersteller ein System mit Kinect im Einsatz, mit dem Ärzte ein Röntgengerät mit Sprache und Gesten fernsteuern können. Der Autobauer Toyota nutzt das System in Verkaufsräumen. Überhaupt soll sich Kinect gut zur Verkaufsförderung eignen - als weitere Beispiele hat Microsoft den Bestellvorgang in Pizzerias oder Kleidungsgeschäften genannt.

Denkbar ist wohl auch, künftig Werbung im Kinect-Dashboard auf der Xbox 360 anzuzeigen, indem etwa der Avatar mit maßgeschneiderten Szeneklamotten dargestellt wird. Allerdings müsse man mit derlei sehr vorsichtig sein, damit die Reklame beim Kunden keine Abwehrreflexe auslöse, erklärte Microsoft.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
MS Satoshi
Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs

Kryptogeld-Enthusiasten kauften ein Kreuzfahrtschiff und wollten es zum schwimmenden Freiheitsparadies machen. Allerdings scheiterten sie an jeder einzelnen Stelle.
Von Elke Wittich

MS Satoshi: Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs
Artikel
  1. Gigafactory Berlin: Tesla verzichtet für Akkufertigung auf staatliche Förderung
    Gigafactory Berlin
    Tesla verzichtet für Akkufertigung auf staatliche Förderung

    Tesla verzichtet für die geplante Akkufertigung in Grünheide bei Berlin auf eine mögliche staatliche Förderung in Milliardenhöhe.

  2. Microsoft: Xbox-Spieler in Halo Infinite von Crossplay genervt
    Microsoft
    Xbox-Spieler in Halo Infinite von Crossplay genervt

    Im Multiplayer von Halo Infinite gibt es offenbar immer mehr Cheater. Nun fordern Xbox-Spieler eine Option, um gemeinsame Partien mit PCs zu vermeiden.

  3. 50 Prozent bei IT-Weiterbildung sparen
     
    50 Prozent bei IT-Weiterbildung sparen

    Die Black Week 2021 in der Golem Karrierewelt läuft weiter: 50 Prozent bei zahlreichen Live-Workshops, Coachings und E-Learnings sparen - noch bis Montag!
    Sponsored Post von Golem Akademie

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Black Friday • Corsair MP600 Pro XT 1TB 167,96€ • Apple Watch Series 6 ab 379€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops (u. a. Lenovo Ideapad 5 Pro 16" 829€) • MS Surface Pro7+ 888€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /