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Lichteffizente Fotografie: Fotostapel erhöhen Schärfentiefe

Mit den Methoden der lichteffizienten Fotografie lassen sich auch bei schlechten Lichtverhältnissen Fotos mit großer Schärfentiefe in sehr kurzer Zeit ohne Stativ machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Lichteffiziente Fotografie sorgt für große Schärfentiefe mit mehreren Fotos.
Lichteffiziente Fotografie sorgt für große Schärfentiefe mit mehreren Fotos. (Bild: Nayu Kim/CC BY 2.0)

Softwareingenieur Sam Hasinoff entwickelte mit der lichteffizenten Fotografie eine Methode, bei der gleich mehrere Fotos hintereinander mit jeweils geringer Schärfentiefe gemacht werden, die dann am PC zu einem Bild mit weit ausgedehnter Schärfe entstehen.

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Normalerweise müssen am Objektiv kleine Blendendurchmesser eingestellt werden, um den Schärfentiefebereich zu erweitern. Das sorgt jedoch für einen geringeren Lichteinfall auf den Sensor und erhöht die Belichtungsdauer mit mehreren unschönen Nebeneffekten. Zum einen besteht dann die Gefahr verwackelter Fotos und zum anderen entstehen Unschärfen durch sich bewegende Objekte.

Bei der lichteffizenten Fotografie von Hasinoff wird eine weit geöffnete Blende verwendet. Die Fotos haben zwar eine geringe Schärfentiefe, können aber mit kurzen Belichtungszeiten aufgenommen werden. Um dieses Problem zu umgehen, werden gleich mehrere Bilder hintereinander mit gestaffelter Fokussierung aufgenommen. Diese werden am PC später zusammengesetzt. Dabei werden die jeweils scharfen Partien addiert, um ein Bild mit großer Schärfentiefe zu erzielen.

Fokus-Stacking für effiziente Lichtnutzung

Die Methode des Fokus-Stackings ist in der Makrofotografie weit verbreitet, wurde aber bislang nicht dazu verwendet, das einfallende Licht effizienter zu nutzen und Fotos mit geringerer Belichtungszeit aufzunehmen.

In seiner wissenschaftlichen Arbeit "Light-Efficient Photography" zeigt Hasinoff beispielhaft mehrere Fotos. Eines wurde mit traditioneller Fotografie mit einer Blende von f/8 in zwei Sekunden aufgenommen oder mit zwei Bildern unterschiedlicher Fokussierung mit f/4 und jeweils 0,5 Sekunden Belichtungszeit fotografiert. Nicht eingerechnet wurde die Zeit, die beim Zusammensetzen der Bilder am Rechner benötigt wird.

Neu entwickelte Kameras könnten durchaus mehrere Fokuspositionen automatisch durchlaufen und jeweils ein Bild aufnehmen. Ob die rechenintensive Technik jedoch von den Kameras allein ausgeführt werden kann, ist fraglich.



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ad (Golem.de) 01. Nov 2011

"benötigt wird". Habe es geändert. Mit freundlichen Grüßen ad (Golem.de)

kendon 31. Okt 2011

zwar prinzipiell keine schlechte idee, aber ich fürchte die vermarktung ist mit den...

kendon 31. Okt 2011

habe derartiges noch nie ausprobiert (mangels einer kamera dies es beherrscht), sollte...


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