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RIM-Aktion: Drei Playbooks zum Preis von zwei

"Wenn Sie zwei Playbooks kaufen, bekommen Sie ein weiteres geschenkt." RIM will seine schlechten Verkaufszahlen erhöhen und beginnt damit, Blackberry Playbooks und Zubehör zu verschenken.
/ Achim Sawall
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RIM-Chef Mike Lazaridis im September 2010 mit dem Playbook (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)
RIM-Chef Mike Lazaridis im September 2010 mit dem Playbook Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Research In Motion (RIM) will mit einer besonderen Werbeaktion(öffnet im neuen Fenster) den Absatz seines Tablets erhöhen. Wer zwei Blackberry Playbooks bei einem autorisierten Händler bestellt, bekommt ein drittes gratis dazu. Die Werbeaktion des kanadischen Herstellers läuft von Oktober 2011 bis zum 31. Dezember 2011 unter dem Titel "Back to Business" und richtet sich an Unternehmenskunden in den USA und Kanada.

Zusätzlich verteilt Research In Motion noch kostenloses Zubehör an die Käufer. So gibt es den Charging Pod, ein Ladegerät mit Ständer für das Playbook, das in den USA rund 50 US-Dollar kostet, gratis dazu. Alternativ kann auch eine Playbook-Ledertasche im Wert von rund 30 US-Dollar oder ein HDMI-Kabel als Beigabe gewählt werden.

Ob ein ähnliches Angebot auch in Europa oder Deutschland geplant ist, war von dem Unternehmen am Wochenende nicht zu erfahren. In Deutschland kostet das Blackberry Playbook je nach Ausstattung mit 16 GByte, 32 GByte oder 64 GByte rund 427 Euro, 500 Euro bis 577 Euro.

Im seinem letzten Finanzquartal musste Research In Motion einen massiven Rückgang des Absatzes seines Playbooks hinnehmen. Wurden im ersten Verkaufsquartal nach dem Start noch 500.000 Playbooks verkauft, konnten im Folgequartal nur noch 200.000 abgesetzt werden. In der Telefonkonferenz mit Analysten nach der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse kündigte Co-Vorstandschef Mike Lazaridis ein "substanzielles Softwareupgrade" für das Playbook und verstärkte Marketinganstrengungen zum Weihnachtsgeschäft an.

Doch am 25. Oktober 2011 musste RIM die Software Blackberry Playbook OS 2.0 verschieben . Das Unternehmen müsste laut Ankündigung erst sicherstellen, dass Entwickler, Unternehmenskunden und Endanwender mit dem Upgrade zufrieden sind. Mit einer kürzlich veröffentlichten Betaversion und SDK können bereits Anwendungen entwickelt werden.


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