Meg Whitman: HP könnte auch Entscheidung zu WebOS widerrufen

Nach dem Sinneswandel zur HP Personal Systems Group hat die Konzernchefin eine Entscheidung zu WebOS angekündigt, die erst in einigen Monaten umgesetzt werden soll. Doch der Guardian berichtet, dass das Aus für das mobile Betriebssystem und 500 Entlassungen schon beschlossen seien.

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HP-PSG-Chef Todd Bradley im Februar 2011
HP-PSG-Chef Todd Bradley im Februar 2011 (Bild: Kimihiro Hoshino/AFP/Getty Images)

Hewlett-Packard will erst in einigen Monaten eine Entscheidung über die Zukunft von WebOS fällen. Am 27. Oktober 2011 hatte Hewlett-Packard den geplanten Verkauf der PC-Sparte wegen zu hoher Kosten rückgängig gemacht. Zur Zukunft von WebOS gab es keine endgültige Aussage.

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Eine Sprecherin von HP-Deutschland erklärte Golem.de am 28. Oktober 2011: "Bezüglich WebOS sind wir nach wie vor am Ausloten von Optionen für die Optimierung der WebOS-Software. Es ist also noch keine definitive Entscheidung gefallen."

Konzernchefin Meg Whitman hatte in der Telefonkonferenz mit Analysten gesagt, dass WebOS nicht direkt mit dem PC-Geschäft verbunden sei. Die Revision der Entscheidung zur PC-Sparte bedeute nicht automatisch eine Rückkehr zu WebOS. Die Konzernführung arbeite noch an einem Plan zu WebOS, und sie erwarte einen Beschluss in den nächsten Monaten. "Mehr dazu bald in einer Stadt in Ihrer Nähe", scherzte sie. PSG-Chef Todd Bradley sagte, er, Whitman, HP-Finanzchefin Cathie Lesjak und der frühere Palm-Chef und HP Vice President Jon Rubinstein arbeiteten "daran so schnell wie möglich".

"Wir werden mit Sicherheit Tablets machen", sagte Whitman. "Wir nehmen in dem Bereich einen neuen Anlauf." Möglich wäre auch, dass Hewlett-Packard mobile Geräte auf Basis von Windows-Software fertigt, vermuten einige Analysten.

WebOS-Aus schon beschlossen?

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Dagegen berichtet der britische Guardian, dass Hewlett-Packard den Bereich WebOS schließen werde. Die Beschäftigten sollten entlassen oder in andere Bereiche versetzt werden, erfuhr die Zeitung aus Managementkreisen von HP. 500 HP-Mitarbeiter könnten so den Arbeitsplatz verlieren. "Es gibt eine 95-Prozent-Chance, dass wir alle bis November die Kündigung bekommen, und ich denke, dass es für uns das Beste wäre", sagte ein WebOS-Mitarbeiter dem Guardian.

Die HP Personal Systems Group ist mit rund 17,7 Prozent Weltmarktführer bei PCs, aber auch der Konzernbereich mit dem geringsten Gewinn. Ex-Konzernchef Léo Apotheker hatte erklärt, das Geschäft mit WebOS-Hardware werde im vierten Quartal 2011 eingestellt. Das sollte auch das Aus für das Tablet- und Smartphonegeschäft bedeuten. Hewlett-Packard hatte das Betriebssystem zusammen mit Palm im April 2010 für 1,2 Milliarden US-Dollar gekauft.

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forenuser 02. Nov 2011

Entschuldigung für die späte Reaktion... Ich erkenne weder einen theoretischen noch...

freibergisch 31. Okt 2011

ja auf PreCentral... Da ist ein Thread: http://forums.precentral.net/webos-development...

RedNifre 29. Okt 2011

Ich frage mich, ob HP wirklich so inkompetent sind, wie sie wirken. Ich meine, erst haben...

Jossele 28. Okt 2011

nichts was man nicht mit einem weiteren alles-muß-raus wieder ankurbeln könnte. die...



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