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Electronic Arts: Panzer und Bälle rollen erfolgreich

Fast elf Millionen verkaufte Battlefield 3 und acht Millionen Fifa 12 bescheren EA ein starkes Umsatzplus. Das Management freut sich trotzdem noch mehr über die rasanten Steigerungsraten im Online- und Mobile-Geschäft und beim Onlineportal Origin.
/ Peter Steinlechner
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Battlefield 3 (Bild: Electronic Arts)
Battlefield 3 Bild: Electronic Arts

Über zehn Millionen Versionen von Battlefield 3 und rund acht Millionen Exemplare von Fifa 12 hat Electronic Arts(öffnet im neuen Fenster) bislang weltweit an den Handel geliefert, wie Unternehmenschef John Riccitiello bei der Vorstellung aktueller Zahlen erklärte. Angeblich verkauft sich derzeit insbesondere die PC-Version von Battlefield 3 erstklassig - was gut für die Bilanzen ist, schließlich erhält der Publisher eine deutlich höhere Marge als bei der Konsolenfassung, an der auch Microsoft und Sony mitverdienen.

Battlefield 3 - Test der Solokampagne
Battlefield 3 - Test der Solokampagne (03:16)

In den Monaten Juli bis September 2011 hat EA rund 715 Millionen US-Dollar umgesetzt, was eine Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet. Obwohl das Unternehmen gut läuft, sind wegen der hohen Vorlaufkosten für die Vermarktung der Spitzentitel Nettoverluste in Höhe von 340 Millionen US-Dollar aufgelaufen; im Vorjahr lag das Minus bei 201 Millionen US-Dollar.

Für das Gesamtjahr hat EA seine Prognose deutlich gehoben, das Unternehmen erwartet nun Gesamtumsätze von bis zu 4,2 Milliarden US-Dollar. Und Gewinne - zumal mit Need for Speed: The Run und vor allem Star Wars: The Old Republic weitere potenziell erfolgreiche Titel kurz vor der Veröffentlichung stehen.

Besonders wichtig ist Riccitiello seit geraumer Zeit das Wachstum jenseits des klassischen Geschäfts, und da konnte Electronic Arts bemerkenswert stark zulegen. So beschert das Socialgame The Sims Social dem Unternehmen nun den Status als Anbieter des zweitgrößten Socialgames auf Facebook mit acht Millionen täglich und 40 Millionen monatlich aktiven Spielern. Auf Zwölfmonatsbasis sind die online erzielten Umsätze um 37 Prozent gestiegen, die auf Basis von Free-to-Play-Geschäftsmodellen sogar um 74 Prozent und die auf Smartphones um 87 Prozent.

Für sein Onlineportal Origin hat EA trotz der Kritik an den Geschäftsbedingungen mittlerweile sechs Millionen Personen gefunden, die sich den Client installiert haben - dank Battlefield 3 dürften es bald noch einige mehr sein. Mittlerweile haben auch Warner Bros. Interactive, Capcom und THQ angekündigt, Origin als Vertriebskanal nutzen zu wollen.


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