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Greg Kroah-Hartmans Vorschlag für regelmäßige Longterm-Linux-Kernel wird umgesetzt.
Greg Kroah-Hartmans Vorschlag für regelmäßige Longterm-Linux-Kernel wird umgesetzt. (Bild: Sebastian Oliva/CC-BY-SA 3.0)

Linux Foundation: Regelmäßige Longterm-Kernel angekündigt

Greg Kroah-Hartmans Vorschlag für regelmäßige Longterm-Linux-Kernel wird umgesetzt.
Greg Kroah-Hartmans Vorschlag für regelmäßige Longterm-Linux-Kernel wird umgesetzt. (Bild: Sebastian Oliva/CC-BY-SA 3.0)

Eine Initiative der Linux Foundation wird künftig jährlich Kernel veröffentlichen und diese zwei Jahre lang unterstützen. Die Vorgehensweise basiert auf einem Vorschlag von Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman.

Die Arbeitsgruppe Consumer Electronics (CE) der Linux Foundation hat die Gründung der Long Term Support Initiative (LTSI) bekanntgegeben. Diese soll dafür sorgen, dass künftig jährlich ein Kernel mit Langzeitunterstützung (LTS) veröffentlicht wird. Dieser wird dann zwei Jahre lang in einem Community-Zweig mit Updates versorgt. Ein Industriezweig jedes LTS-Kernels soll Aktualisierungen bis zu drei Jahre gewährleisten.

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Die Initiative wird derzeit von Hitachi, LG Electronics, NEC, Panasonic, Qualcomm Atheros, Renesas Electronics Corporation, Samsung Electronics, Sony und Toshiba getragen und soll doppelte Programmierarbeit der Hersteller vermeiden. Denn derzeit pflegt fast jedes Unternehmen eigene Linux-Zweige zum Testen, zur Rückportierung neuerer Funktionen und zum Entwickeln von Treibern.

Vorschlag von Kroah-Hartman

Die angestrebte Zeit der Unterstützung entspricht der etablierten Lebenszeit von Unterhaltungselektronik. Wohl auch deshalb haben die Hersteller der CE-Arbeitsgruppe den Vorschlag umgesetzt, den Linux-Entwickler und -Maintainer Greg Kroah-Hartman im August veröffentlicht hatte.

Kroah-Hartman äußerte sich erfreut über die Initiative: "Ich freue mich sehr darüber, mit der LTSI-Gruppe zu arbeiten und ihr dabei zu helfen, ihren gerätespezifischen Code in den Hauptentwicklungszweig einzufügen."

Der Kernel der LTSI soll vor allem für Embedded-Systeme geeignet sein, aber auch von Distributoren oder Chipherstellern genutzt werden können. Neben den offiziell einsetzbaren Kerneln wird es auch separate "Staging-Zweige" geben. Dort sollen Neuentwicklungen einfließen, die anschließend getestet werden können.


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