Ultrabook-Preise: "Auch Chips verschenken würde nichts helfen"

Selbst wenn Intel seine Prozessoren und Chipsätze gratis anbieten würde, könnten Ultrabooks nicht schnell billiger werden. Diese Auffassung hat Intels asiatischer Marketingchef in einem Interview vertreten.

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Acers erstes Ultrabook Aspire S3
Acers erstes Ultrabook Aspire S3 (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

In einem Gespräch mit Reuters sagte Navin Shenoy von Intel: "Selbst wenn wir die Chips verschenken würden, könnten wir den angepeilten Preispunkt nicht erreichen, wenn wir nicht auch mit dem Rest der Branche zusammenarbeiten würden". Intels Marketingchef für den asiatisch-pazifischen Raum spielte damit auf die Forderungen von Notebookherstellern an, die wiederholt günstigere Preise für Intel-Chips gefordert hatten.

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Damit ein Gerät nämlich die zu Intel gehörende Marke "Ultrabook" tragen darf, muss es bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Den Preis schreibt Intel zwar nicht genau vor, drängt jedoch immer wieder auf "unter 1.000 Dollar", zuletzt betonte das Intel-Chef Paul Otellini in einem Interview mit dem Fox Business Network.

Bis Ende des Jahres 2012 sollen nach Intels Vorstellungen 40 Prozent aller an Endverbraucher verkauften PCs Ultrabooks sein. Laut Reuters halten Analysten das nur für möglich, wenn die Preise bis dahin auf einen Wert um 699 US-Dollar gefallen sind. Bisher ist bei den Ultrabooks der ersten Generation das Acer S3 für 899 US-Dollar das günstigste Gerät, Asus dagegen verlangt auch für die einfachste Ausstattung schon 999 US-Dollar, größere SSDs und schnellere Prozessoren treiben den Preis für die Zenbooks bis 1.299 US-Dollar.

Zu den vorgeschlagenen 699 US-Dollar sagte Navin Shenoy Reuters: "Zu einer gewissen Zeit muss man diesen Preispunkt erreichen, aber das muss nicht über Nacht passieren. Es braucht Zeit, um durch die Entwicklungsarbeit die Kosten zu senken." Dazu will Intel verstärkt mit den Lieferanten von Komponenten zusammenarbeiten. Wie bereits bekanntwurde, sollen die bisher meistens eingesetzten teuren Aluminiumgehäuse durch einfachere Glasfaserchassis ausgetauscht werden. Auch andere Bauteile wie besonders flache Displays und Akkus sind bisher noch teurer als die bei den dicken Standardnotebooks verbauten Komponenten.

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neocron 06. Nov 2011

sie hiessen damals auch nicht macbooks, sondern ibooks ... diese konnten es, sie hatten...

neocron 05. Nov 2011

die bieten strom bis 45 stunden ... muss man auch nicht ... wenn du es musst, kaufs...

keböb 31. Okt 2011

habe zwar kein air sondern ein 2009er macbook pro, aber funktioniert mit windows 7 64 bit...

Maceo 26. Okt 2011

Habe gerade nachgemessen, das Vaio X11 hat mit Bildschirm 14mm durchgehend, also nicht so...



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