Abo
  • Services:

Rightnow: Oracle zahlt 1,4 Milliarden Dollar für Cloud-Anbieter

Oracle hat erstmals ein Softwareunternehmen gekauft, das sein Produkt nur über die Cloud anbietet. Damit verschärft sich die Konkurrenz mit Salesforce.com.

Artikel veröffentlicht am ,
Aufkäufer: Oracle-Chef Larry Ellison auf der Oracle Openworld 2011
Aufkäufer: Oracle-Chef Larry Ellison auf der Oracle Openworld 2011 (Bild: Kimihiro Hoshino/AFP/Getty Images)

Oracle hat Rightnow Technologies, einen Anbieter von Cloud-basierter Software, für 1,4 Milliarden US-Dollar gekauft. Rightnow Technologies bietet sein Produkt Customer Service Cloud für Kundendienstleitungen über Callcenter, Helpdesks und soziale Netzwerke. Das in Bozeman im US-Bundesstaat Montana ansässige Unternehmen wurde 1997 gegründet und beschäftigt rund 800 Menschen. Das deutsche Rightnow Technologies hat seinen Sitz in München.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Aschaffenburg
  2. Bühler GmbH, Braunschweig

Rightnow erzielte im vergangenen Geschäftsjahr, das im Dezember 2010 endete, einen Umsatz von 186 Millionen US-Dollar, nach 153 Millionen US-Dollar im selben Vorjahreszeitraum.

Oracle will Rightnows Produkte über seine Public Cloud anbieten, die Konzernchef Larry Ellison auf seiner Hausmesse Openworld im Oktober 2011 vorgestellt hat. "Oracle macht große Anstrengungen, seinen Kunden im vollem Umfang Cloud-Lösungen mit Salesforce-Automation, Personalmanagement, soziale Netzwerke, Datenbanken und Java anzubieten", sagte Thomas Kurian, Executive Vice President für Oracle Development. Die Customer-Service-Cloud von Rightnow sei dabei eine sehr wichtige Ergänzung. Die Übernahme soll bis Jahresende 2011 oder zum Beginn 2012 abgeschlossen sein.

Damit kauft Oracle erstmals ein Unternehmen, das seine Anwendung hauptsächlich über das Internet als Software-as-a-Service anbietet, und greift direkt Salesforce.com an. Die Rivalität zwischen Oracle und Salesforce.com hatte sich zuletzt verschärft, als Oracle Salesforce.com-Chef Marc Benioff von der Rednerliste der Oracle Openworld in San Francisco gestrichen hatte. Benioff gab Oracle-Chef Larry Ellison persönlich die Schuld an der Ausladung. Benioff ist ein früherer Oracle-Mitarbeiter.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)
  2. 39,90€ + 5,99€ Versand oder versandkostenfrei bei Zahlung mit paydirekt (Vergleichspreis 69...
  3. für 185€ (Bestpreis!)
  4. (u. a. MSI Z370 Tomahawk für 119€ statt 143,89€ im Vergleich und Kingston A1000 240 GB M.2...

7hyrael 25. Okt 2011

du hast leicht soziopathisch vergessen...naja falls es sowas wie Softwaresoziopathie gibt...

Nörd 25. Okt 2011

Oracle kauft eine Unternehmen mal nicht wegen des Patentpools?


Folgen Sie uns
       


Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live

Im Abschlussgespräch zur E3 2018 berichten die Golem.de-Redakteure Peter Steinlechner und Michael Wieczorek von ihren Eindrücken der Messe, analysieren die Auswirkungen auf die Branche und beantworten die Fragen der Zuschauer.

Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live Video aufrufen
Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

    •  /