Abo
  • Services:
Anzeige
ASCII-Logo der Hackergruppe
ASCII-Logo der Hackergruppe (Bild: THC)

THC SSL DOS: Tool für DoS-Angriffe mit einem einzelnen PC

ASCII-Logo der Hackergruppe
ASCII-Logo der Hackergruppe (Bild: THC)

Ein neues Programm für DoS-Angriffe sorgt in der Securityszene für Gesprächsstoff. Da es Lücken im SSL-System angreift, sollen auch mittelgroße Webserver mit einem einzigen PC lahmgelegt werden können.

Die deutsche Hackergruppe "The Hackers Choice" (THC) hat ihr Programm "THC-SSL-DOS" zum öffentlichen Download bereitgestellt. Nach Darstellung seiner Entwickler soll das Tool bereits seit einigen Monaten in der Hackerszene umgehen, inzwischen sei es aber so verbreitet, dass man eine breitere Öffentlichkeit darüber informieren müsste.

Anzeige

THC-SSL-DOS gilt als besonders gefährlich, weil es für Denial-of-Service-Attacken keine große Anzahl von Rechnern, wie etwa die eines Botnets, benötigt. Das Programm überflutet einen Webserver nicht wie sonst üblich mit normalen Seitenabrufen oder anderen unverschlüsselten Protokollen, sondern versucht, möglichst schnell möglichst viele SSL-Verbindungen aufzubauen.

Diese Secure Socket Layer arbeiten mit Verschlüsselung, so dass zwischen dem anfragenden PC und dem Server zunächst eine sichere Verbindung ausgehandelt werden muss. Das benötigt viel mehr Rechenleistung als andere Anfragen. Die meisten großen DoS-Angriffe der letzten Monate, wie die von Anonymous mittels Programmen wie "LOIC" oder "RefRef", arbeiteten nicht mit SSL-Anfragen.

Der Darstellung von THC zufolge reicht bereits ein Notebook mit einer DSL-Verbindung, um einen Server mit schwacher SSL-Implementation lahmzulegen, wenn dieser Server mit bis zu 30 GBit/s angebunden ist. Damit wären auch mittelgroße Webangebote durch das Programm gefährdet. Abhilfe soll es nur durch Load Balancer oder dedizierte SSL-Beschleuniger geben, die noch nicht flächendeckend verbreitet und teuer sind. Wie schnell das DSL des Angreifers sein muss, gibt THC aber bisher nicht genau an.

In einem Interview mit THC-Mitgliedern, das unter anderem über die Security-Mailingliste Full Disclosure verbreitet wird, geben die Hacker an, dass sie vor allem auf Schwächen im SSL-System hinweisen wollen. Dabei geht es nicht nur um technisch schwache Umsetzungen. Vor allem, dass es Generalschlüssel für SSL-Zertifikate gibt, die immer häufiger entwendet werden, ist den Hackern ein Dorn im Auge.


eye home zur Startseite
Trollig 25. Okt 2011

Erst mal Vorweg ich bin totaler nap was solche Dinge angeht aber ich spiel gern. Deswegen...

Bibabuzzelmann 25. Okt 2011

Das is der Bundestrojaner, saugs lieber net ^^


Phrixos-IT SEO Hard- Software PC-Probleme Internet / 25. Okt 2011



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Nürnberg
  2. über Hanseatisches Personalkontor Mannheim, Mannheim
  3. T-Systems International GmbH, München, Berlin, Leinfelden-Echterdingen
  4. CSL Behring GmbH, Marburg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Space Jam 11,97€, Ex Machina 9,97€, Game of Thrones 3. Staffel 24,97€)
  3. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing
  2. Praxiseinsatz, Nutzen und Grenzen von Hadoop und Data Lakes


  1. Matrix Voice

    Preiswerter mit Spracherkennung experimentieren

  2. LTE

    Telekom führt Narrowband-IoT-Netz in Deutschland ein

  3. Deep Learning

    Wenn die KI besser prügelt als Menschen

  4. Firepower 2100

    Cisco stellt Firewall für KMU-Bereich vor

  5. Autonomes Fahren

    Briten verlieren Versicherungsschutz ohne Software-Update

  6. Kollisionsangriff

    Hashfunktion SHA-1 gebrochen

  7. AVM

    Fritzbox für Super Vectoring weiter nicht verfügbar

  8. Nintendo Switch eingeschaltet

    Zerstückelte Konsole und gigantisches Handheld

  9. Trappist-1

    Der Zwerg und die sieben Planeten

  10. Botnetz

    Wie Mirai Windows als Sprungbrett nutzt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Re: Wirklich witzig

    User_x | 00:05

  2. Re: Genau der gleiche Beschiss wie bei Vodafone!

    Eheran | 00:05

  3. Re: Der schlaue Gamer holt sich den RyZen 1600X...

    medium_quelle | 00:02

  4. bidde nich:/

    Gandalf2210 | 00:02

  5. Re: xD ein Smart für 22.000¤

    User_x | 23.02. 23:57


  1. 17:37

  2. 17:26

  3. 16:41

  4. 16:28

  5. 15:45

  6. 15:26

  7. 15:13

  8. 15:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel