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Tests im Überblick: "Battlefield 3 ist technisch konkurrenzlos"

Obwohl die Grafik neue Maßstäbe setzt, ist die Kampagne nicht ganz so spektakulär inszeniert wie von Call of Duty gewohnt - dafür hat der Multiplayermodus gewaltiges Potenzial: So urteilen die Kollegen bei PC Games und PC Games Hardware nach ersten Tests über Battlefield 3.

Artikel veröffentlicht am ,
Battlefield 3
Battlefield 3 (Bild: PC Games)

"Bis auf klitzekleine Ausnahmen ist Battlefield 3 eine technische Glanzleistung, was mal mehr und mal weniger erfolgreich über den gelegentlich fehlenden spielerischen Anspruch hinwegtröstet", urteilt PC Games nach ersten Tests. Außerdem sind die Spieletester der Auffassung, dass die Inszenierung "vielleicht nicht ganz so zielsicher und auf Hochglanz poliert wie bei Modern Warfare" ist, "aber durchaus starke und intensive Momente" hat - was zu einer vorläufigen Wertung von 87 Prozent führt. Das Fachmagazin, das wie Golem.de zu Computec gehört, konnte die PC-Version des Egoshooters mit den Publikationen von zwei weiteren Verlagen früher als der Rest der Presse genauer anschauen - auch Golem.de selbst bekommt erst in einigen Tagen Zugang zu dem Actionspiel, das beim schwedischen Entwicklerstudio Dice entstanden ist.

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Die Wertung ist deshalb "vorläufig", weil der Multiplayermodus noch nicht miteingeflossen ist. Er funktioniert zwar, ist aber derzeit noch nicht testbar - schließlich ist es beispielsweise noch nicht möglich, eine 64-Mann-Schlacht auszuprobieren. Immerhin war es möglich, sich auf allen neun Maps auszutoben und erste Eindrücke zu sammeln. "Battlefield 3 setzt auf die gesammelte Schlachtfelderfahrung vieler erfolgreicher Vorgänger und diese Erfahrung spürt ihr auch schon in den ersten Onlineminuten mit dem jüngsten Serienspross: Von Waffenhandling über Kartenlayout bis hin zur Rollenverteilung funktioniert einfach alles fast reibungslos, fühlt sich fair an und ist ebenso flüssig wie motivierend". Allerdings habe sich das Tempo geändert: "Weg vom schnellen Bad Company 2 hin zum langsameren Battlefield 2." Der Grund: "Die Spielfiguren dürfen sich wieder hinlegen, was ein achtsameres Vorgehen erforderlich macht."

  • Battlefield 3 (Screenshot: PC Games.de)
  • Battlefield 3 (Screenshot: PC Games.de)
  • Battlefield 3 (Screenshot: PC Games.de)
  • Battlefield 3 (Screenshot: PC Games.de)
  • Battlefield 3 (Screenshot: PC Games.de)
  • Battlefield 3 (Screenshot: PC Games.de)
  • Battlefield 3 (Screenshot: PC Games.de)
Battlefield 3 (Screenshot: PC Games.de)

Wie in früheren Serienteilen stehen vier Klassen zur Verfügung: Assault, Recon (Scharfschütze), Support und Engineer, jedoch hat sich deren Rollenverteilung dramatisch geändert. So gibt es keinen Sanitäter mehr - dessen Rolle hat nun der Assault. An Modi ist selbstverständlich der Klassiker Conquest mit dabei. Neu sind die Möglichkeit des Team Deathmatch und ein Koop-Modus (Video), der stark an das Spec-Ops-Pendant aus der Modern-Warfare-Reihe erinnert. Zwei Spieler stellen sich darin eigens für diesen Modus entworfenen Aufgaben, befreien etwa festgehaltene Geiseln oder töten Terroristen in einer Anlage.

Die rund acht Stunden lange Kampagne soll furios starten: "In einer atemberaubenden U-Bahn-Fahrt gibt's Tastenerklärungen zwar nebenher, viel wichtiger ist allerdings die Einführung in die Story - und die hat es dank Terroristen, Nuklearsprengköpfen, Waffenschiebern und anderem, den Frieden bedrohenden Kram gehörig in sich." Außerdem gibt es Einsätze im irakischen Sulaimaniyya und in Paris, und der Spieler wird als Leutnant Jennifer Hawkings auch mal an Bord einer F/A-18E Super Hornet von einem Flugzeugträger katapultiert. Steuern kann er Fahr- und Flugzeuge allerdings nicht, bis auf eine Mission: die bereits früher vorgestellte Panzerschlacht namens "Donnerlauf" in einer Wüste.

Die Grafik setzt nach bisherigen Wissenstand neue Maßstäbe, insbesondere bei den Licht- und Schatteneffekten. PC Games Hardware hat sich deshalb die Technik der neuen Frostbite-Engine genauer angesehen und eine Reihe von Benchmarks auf aktuellen Grafikkarten von Nvidia und AMD durchgeführt. Eines der Ergebnisse: "Battlefield 3 für den PC schöpft technisch aus dem Vollen: Die Möglichkeiten von DirectX-11 werden konsequent genutzt, um die Grafik nicht nur konkurrenzlos gut aussehen zu lassen, sondern auch, um die Pracht möglichst effizient zu berechnen. Wir haben ein bis zu 30-prozentiges Leistungsplus von DirectX-11 gegenüber DirectX-10 gemessen." Die Bildrate in den üblichen Auflösungen stehe und falle allerdings mit der Grafikkarte, ein "kleiner" Vierkernprozessor stoße zumindest im Einzelspielermodus nicht auf unlösbare Herausforderungen. Das Fazit der Tests: "Für volle Details inklusive 4x MSAA in 1.920 x 1.080 (Full-HD) sollte mindestens eine 250-Euro-Grafikkarte in Ihrem Rechner stecken."

Nachtrag vom 24. Oktober 2011, 15:45 Uhr

Die Redaktion von PC Games hat die Grafik mit den Low- und Ultra-Einstellungen verglichen. Außerdem gewähren Videos ausführliche Einblicke in die Multiplayer-Maps.



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jow 18. Jan 2012

noch nicht möglich, eine 64-Mann-Schlacht auszuprobieren nun ist schon jänner,vielleicht...

ThadMiller 04. Nov 2011

AMD (ATI) paßt schon. Hatte ich auch schon öfter. Das ist allerdings unmöglich! Ich hab...

DaScorp 26. Okt 2011

Spielen die besser als du?^^

DaScorp 26. Okt 2011

OWNED!! PWN!!^^

tuht 26. Okt 2011

Kenn ich schon ;-) Aber wie war das bei Punkbuster?


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