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Mit einer DSLR in die obere Atmosphäre
Mit einer DSLR in die obere Atmosphäre (Bild: Erich Leeth)

Weltraumfotos: Nikon D300s steigt mit Kühlbox in den Himmel

Mit einer DSLR in die obere Atmosphäre
Mit einer DSLR in die obere Atmosphäre (Bild: Erich Leeth)

Die Spiegelreflexkamera Nikon D300s und das Objektiv Tokina 11-16 mm f2,8 kosten zusammen rund 1.700 Euro. Zwei junge Bastler haben sie dennoch an einer Styropor-Kühlbox unter einen Wetterballon gehängt und in über 30 Kilometer Höhe fliegen lassen. Ganz fehlerfrei war die Konstruktion namens Cygnus allerdings nicht.

Ein heliumgefüllter Wetterballon hat eine recht teure Spiegelreflexkamera von Nikon auf eine Höhe von rund 30,48 Kilometern transportiert. Damit sie die große Kälte und den Sturz zurück zur Erde überstehen würde, wurde sie in eine Styroporbox gesteckt. Eine Plexiglasscheibe sollte dem Weitwinkelzoom der Kamera als Fenster dienen.

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Erich Leeth und Terry Presley platzierten zudem ein Handy mit GPS-Empfänger in der Cygnus genannten Konstruktion. Das Handy speicherte kontinuierlich die Position des Ballons, damit die Reise später verfolgt werden konnte. Der 6,7 Meter große Ballon blähte sich mit steigender Höhe immer weiter auf, bis er schließlich platzte und die Fracht zu Boden stürzte. Der Sturz wurde mit Hilfe eines Bremsfallschirms verlangsamt.

Frierendes Kondenswasser wurde zum Problem

In der Regel werden nur preisgünstige Kameras in die Höhe geschickt. Falls bei der Landung etwas passiert, ist der Schaden gering. Die Nikon D300s mit dem Objektiv Tokina 11-16mm f/2,8 kostet rund 1.700 Euro. Für den Zusammenbau des Systems und die Planung benötigten Leeth und Presley nach eigenen Angaben nur 13 Tage. Kondensation und daraus folgender Beschlag der Plexiglasscheibe führten allerdings dazu, dass zahlreiche Bilder nichts wurden. Beim zweiten Start soll eine Videokamera dabei sein, berichteten die beiden auf ihrer Flickr-Website.

Strahlung wirkt negativ auf Bildsensoren

Ob die erhöhte Strahlung in der Höhe dem Kamerasensor zusetzte, gaben die beiden Entwickler nicht an. Beta- und Gammastrahlung wirken sich schnell negativ auf Bildsensoren aus. Eine entsprechende Software, die Digitalkameras als Messinstrument für radioaktive Strahlung umfunktioniert, gibt es bislang allerdings nur für Canon-Kameras.


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apt-pupil 26. Okt 2011

net wirklich ich hab das gesehn und hab mich gefragt was sowas auf einer IT Webseite zu...

ThadMiller 25. Okt 2011

Da ist nix gleich. Wahrscheinlich ein völlig andere Projekt...

Affenkind 25. Okt 2011

Fand die Idee beim ersten Mal noch ganz lustig, inzwischen muss anscheinend jeder so eine...

codeslapper 25. Okt 2011

Also bitte, wenn jemand eine spezifische Frage stellt, wieso sollte man da anfangen...

berritorre 24. Okt 2011

Fand ich früher bei Golem auch immer sehr gut, dass unter dem Artikel nochmal die...



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