Mobilfunk-Provider

Lob für Nokias Windows-Phone-7-Smartphone

Drei deutsche Mobilfunkprovider loben Nokias erstes Windows-Phone-7-Smartphone, noch bevor es offiziell vorgestellt wurde. Die Provider erwarten, dass Nokia damit seine Krise überwinden kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Nokia-Chef Stephen Elop im April 2011
Nokia-Chef Stephen Elop im April 2011 (Bild: Martti Kainulainen/AFP/Getty Images)

Am 26. Oktober 2011 wird Nokias erstes Smartphone auf Basis von Windows Phone 7 auf der Nokia World in London vorgestellt. Der finnische Handyhersteller will mit dem angekündigten Neuanfang seine Krise überwinden. Drei deutsche Mobilfunkprovider haben sich im Vorfeld der Gerätevorstellung gegenüber der Wirtschaftswoche positiv über das erste Windows-Phone-7-Smartphone von Nokia geäußert.

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Der Chef von O2 Deutschland, René Schuster, zeigt sich vom Design und der einfachen Bedienung von Nokias erstem Windows-Phone-7-Smartphone begeistert. Er sei sicher, dass das Mobiltelefon "den Markt beleben" werde. O2 würde das Nokia-Gerät gern im Weihnachtsgeschäft anbieten, erklärte Schuster.

Deutsche Telekom lobt cooles Design von Nokias erstem Windows-Phone-7-Smartphone

"Ich bin sicher, dass Nokia damit an alte Erfolge anknüpfen kann", sagte Niek Jan van Damme, der für das Deutschlandgeschäft zuständige Vorstand der Deutschen Telekom. Er lobte das "coole Design" und die "tolle Verarbeitungsqualität" des Mobiltelefons.

Für Freenet-Chef Christoph Vilanek hat Nokias erstes Windows-Phone-7-Smartphone sogar das Zeug zum Verkaufsschlager: "Nokia fängt mit diesem Gerät wieder da an, wo es vor der Krise aufgehört hat", sagte Vilanek. Freenet werde das Gerät ab Dezember 2011 vermarkten und plane, dazu Werbung in Zeitungen, Zeitschriften und im Fernsehen zu schalten.

Nokias Windows-Phone-7-Smartphone kommt im Ganzmetallgehäuse

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Vilanek enthüllt sogar einige Eigenschaften von Nokias erstem Windows-Phone-7-Smartphone. Demnach besteht es aus einem Ganzmetallgehäuse mit kratzfestem Gorillaglas und ist leicht gewölbt, damit es gut in der Hand liegt.

Nokia ging im Februar 2011 ein Smartphone-Bündnis mit Microsoft ein und setzt künftig auf Windows Phone 7 als zentrale Smartphoneplattform. Symbian-Smartphones werden weiter parallel angeboten und auch das N9 mit Meego ist stellenweise zu bekommen, wird von Nokia aber in vielen Ländern nicht selbst vermarktet.

Ob der Wechsel auf Windows Phone 7 Nokia helfen kann, ist noch unklar. Bei den Smartphoneplattformen konnte Windows Phone 7 zuletzt nur einen Marktanteil von nicht einmal 1,6 Prozent erreichen. Der Mobilfunkbetreiber Orange zeigte sich kürzlich über das mangelnde Kundeninteresse an den bisherigen Windows-Phone-7-Smartphones enttäuscht.

Bisher untersagt Microsoft den Herstellern von Windows-Phone-7-Smartphones eine Anpassung der Bedienoberfläche. Ob das auch für Nokia gilt, wird sich am 26. Oktober 2011 zeigen. Es ist möglich, dass Microsoft die strikten Vorgaben bezüglich Windows Phone 7 gegenüber Nokia nicht einfordert, weil Microsoft mit den Finnen eine strategische Partnerschaft eingegangen ist, während andere Hersteller von Windows-Phone-7-Smartphones nur Lizenznehmer für das Betriebssystem sind.

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linuxuser1 26. Okt 2011

Bisher gibt es nur zwei große Smartphone-Betriebssysteme, da kann ein weiteres nicht...

petergriffin 25. Okt 2011

die PR entspricht eben nicht dem Produkt. Wie soll man etwas kaufen was man nicht kennt.

KleinerSchmerzA... 25. Okt 2011

Die Kachel verschwindet überigens "natürlich" auch, wenn die zugehörige App inzwischen...

chrulri 24. Okt 2011

Blubberblubb... gilt nicht für alle Geräte. Nach wie vor werden Geräte vorgestellt und...

ggggggggggg 24. Okt 2011

was hat denn DRM mit der USB-Freigabe zu tuen? Im übrigen ist iTunes meines Wissens schon...



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