Quartalsbilanz

Microsoft schafft nur geringes Wachstum bei Windows

Microsoft hat den Absatz von Windows im vergangenen Quartal nur leicht steigern können. Finanzchef Peter Klein kündigte an, dass neue Produkte und Dienstleistungen in Vorbereitung seien.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft-Finanzchef Peter Klein
Microsoft-Finanzchef Peter Klein (Bild: Jessica Rinaldi/Reuters)

Microsoft hat in seinem ersten Finanzquartal, das am 30. September 2011 endete, den Gewinn um 6 Prozent erhöht. Das gab das Unternehmen am 20. Oktober 2011 bekannt. Der weltgrößte Softwarehersteller erzielte einen Gewinn von 5,74 Milliarden US-Dollar (68 Cent pro Aktie), nach 5,41 Milliarden US-Dollar (62 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz stieg um 7 Prozent auf 17,37 Milliarden US-Dollar.

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Die Analysten hatten einen Umsatz von 17,3 Milliarden US-Dollar erwartet. Beim Gewinn wurden die Analystenprognosen genau getroffen. Das ist das erste Mal seit zehn Quartalen, dass Microsoft es nicht schafft, die Schätzungen der Börsenexperten zu überflügeln.

Den Absatz seines Büroanwendungspakets Office konnte Microsoft stark steigern. Der Umsatz des Betriebssystems Windows wuchs dagegen nur um 2 Prozent.

"Wir erlebten eine Nachfrage der Kunden über die ganze Bandbreite unserer Produkte, was sich im ersten Quartal in einem Rekordumsatz und einem soliden Wachstum des Gewinns pro Aktie zeigte", sagte Microsoft-Finanzchef Peter Klein. "Unser Produkt-Portfolio läuft gut und wir haben eine eindrucksvolle Reihe von Produkten und Dienstleistungen in Vorbereitung, wodurch wir für zukünftiges Wachstum gut aufgestellt sind."

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Die Sparte Windows und Windows Live zeigte einen Gewinnrückgang um 1,7 Prozent. Bei Servers und Tools legte der Umsatz um 10 Prozent und der Gewinn um 3,7 Prozent zu. Der Umsatz der Sparte Entertainment und Devices wuchs um 9,4 Prozent. Der Bereich konnte vom Wachstum mit Kinect, der Xbox 360 und Xbox live profitieren.

Bei Onlineservices stieg der Umsatz Microsofts sogar um 19 Prozent. Microsoft soll laut einem Bericht des Wall Street Journals zusammen mit den Finanzinvestoren Silver Lake Partners und Canada Pension Plan Investment ein Übernahmeangebot für Yahoo vorbereiten.

Konkurrent Apple hatte in seinem vergangenen Finanzquartal den Gewinn um 54 Prozent auf 6,62 Milliarden US-Dollar gesteigert. Bei einem Umsatzzuwachs um 39 Prozent wurden 28,27 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet.

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ichbert 21. Okt 2011

k.T.

Freiheit statt... 21. Okt 2011

Die beiden sind nicht vergleichbar - als Hardwareverkäufer ist bei Apple der Umsatz...

senad01 21. Okt 2011

Golem braucht Klicks, es sollte jedem doch klar sein das man seine Meinung nicht nur aus...

Anonymer Nutzer 21. Okt 2011

Ich hoffe deshalb das sie die Cloud nur als Randerscheinung mitnehmen und sonst wie...



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