Storage

Künftige Ultrabooks mit Hybrid-Festplatten

Intel empfiehlt SSDs, erlaubt aber auch Festplatten für Ultrabooks. Taiwanische Hersteller wollen nun die Kombination aus Tempo und Bezahlbarkeit bei den nächsten Ultrabooks durch Hybridlösungen erreichen.

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Asus Zenbook
Asus Zenbook (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Ultrabooks, die Intels Vorschriften entsprechen und so auch diesen Markennamen tragen dürfen, sollen nicht nur schick und leicht sein. Sie müssen auch schnell auf Eingaben des Anwenders reagieren. Für die gefühlte Geschwindigkeit bringt eine SSD am meisten, nur: Diese Laufwerke sind noch sehr teuer. Zwar setzt beispielsweise Asus bei seinen ersten Ultrabooks, der Zenbook-Serie, ausschließlich auf SSDs, diese sind aber bei Gerätepreisen zwischen 1.000 und 1.300 Euro nur zwischen 128 und 256 GByte groß. Standardnotebooks um 500 Euro bieten zwei- bis dreimal so große Festplatten.

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Wie Digitimes erfahren haben will, soll eine Vielzahl der taiwanischen Notebookhersteller daher bei künftigen Ultrabooks auf Hybridlösungen setzen. Damit sind aber nicht Festplatten mit einem Flash-Chip wie die Momentus XT von Seagate gemeint. Vielmehr soll eine kleine SSD im mSATA-Format mit einer größeren Festplatte gekoppelt werden. Das macht beispielsweise Acer mit seinen ersten Ultrabooks der Serie S3 schon: Eine 20-GByte-SSD arbeitet dort mit einer 320-GByte-Festplatte zusammen.

Diese Kombination erlaubt Intel bisher nur für den Desktop-Chipsatz Z68 und nennt sie "Smart Response Technology" (SRT). Die SSD fängt Lese- und wahlweise auch Schreibzugriffe ab, für den Anwender und das Betriebssystem ist dabei nur ein Laufwerk sichtbar. Die Verteilung der Daten erledigen die Intel-Treiber, so dass der Nutzer nicht entscheiden muss, welche Daten auf der schnellen SSD liegen. In ersten Tests mit Desktopsystemen brachte das beim Z68 einen spürbaren Geschwindigkeitsvorteil.

Wie viele Anwendungen und Daten von der kleinen SSD beschleunigt werden können, hängt ganz von deren Größe ab. Bei künftigen Angeboten für Ultrabooks lohnt es sich daher, auch gezielt nach der Größe der SSD zu fragen, vor allem wenn Schlagworte wie "SSD-Cache", "SRT" oder andere Marketingbegriffe ins Spiel kommen.

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