Abo
  • Services:

Spaceport America

Virgin Galactic weiht Raumflughafen ein

Es ist der erste kommerzielle Raumflughafen der Welt: Virgin Galactic, das Raumfahrtunternehmen von Richard Branson, hat den Spaceport America eingeweiht, von dem aus Touristen ins All fliegen können.

Artikel veröffentlicht am ,
Luftig: Richard Branson seilt sich vom Raumflughafen ab.
Luftig: Richard Branson seilt sich vom Raumflughafen ab. (Bild: Marc Greenberg)

Einfach ein Band durchzuschneiden, reichte Virgin-Galactic-Chef Richard Branson nicht: Der exzentrische britische Geschäftsmann seilte sich zur Einweihung des Spaceport America vom Dach des Gebäudes ab, von dem ab Ende kommenden Jahres Weltraumtouristen abfliegen werden.

Entwurf von Norman Foster

Stellenmarkt
  1. Salzgitter AG, Salzgitter
  2. Bosch Gruppe, Stuttgart

Der Spaceport liegt bei Upham im US-Bundesstaat New Mexico und ist der erste private Raumflughafen. Er besteht aus einer 2 Meilen (3,2 Kilometer) langen Landebahn und dem Virgin Galactic Gateway to Space. Das vom renommierten britischen Architekten Norman Foster gestaltete Gebäude ist gleichzeitig Terminal für die Passagiere, Hangar für die Raumflugzeuge und Kontrollzentrum.

Zu der Feier waren neben Susana Martinez, der Gouverneurin von New Mexico, und Buzz Aldrin, Astronaut und zweiter Mensch auf dem Mond, auch etwa 150 Kunden von Virgin Galactic gekommen.

Ausklinken in 15 Kilometern Höhe

Bei einem Raumflug wird das etwa 18 Meter lange Raketenflugzeug Spaceship Two von dem Trägerflugzeug Whiteknight Two bis in eine Höhe von 15 Kilometern transportiert. Dort wird das Raketenflugzeug ausgeklinkt.

  • Spaceport America - der von Norman Foster entworfene Raumflughafen (Foto: Marc Greenberg)
  • Zur Eröffnung seilte sich Virgin-Galactic-Chef vom Dach des Gebäudes ab. (Foto: Marc Greenberg)
  • Zu der Feier waren Susana Martinez, die Gouverneurin von New Mexico, ... (Foto: Marc Greenberg)
  • ....  Astronaut Buzz Aldrin ... (Foto: Marc Greenberg)
  • ... sowie weitere Gäste gekommen, darunter auch 150 Kunden, die schon einen Weltraumflug gebucht haben. (Foto: Marc Greenberg)
  • Branson (r.) und Martinez vor dem Spaceship Two (Foto: Marc Greenberg)
Spaceport America - der von Norman Foster entworfene Raumflughafen (Foto: Marc Greenberg)

Dann startet der Pilot das Triebwerk. Aus eigener Kraft steigt das Spaceship Two dann mit seinen acht Insassen - sechs Passagieren und den zwei Piloten - bis in etwa 100 Kilometer Höhe auf. In dieser Höhe wirkt die Schwerkraft nicht mehr - die Passagiere können den Sitzgurt lösen und schwerelos durch die Kabine schweben, während sie den Blick auf die Erde genießen. Nach etwa 5 Minuten in der Schwerelosigkeit gleitet das Spaceship Two zurück zur Erde.

Branson fliegt als Erster

Über 450 Interessenten haben nach Angaben des Unternehmens bereits einen Flug mit dem Spaceship Two gebucht. Der Flug wird rund 2,5 Stunden dauern und soll 200.000 US-Dollar kosten. Die ersten Flüge sind für Ende 2012 geplant. Wer die ersten Passagiere sein werden, steht bereits fest: Gründer Branson selbst und seine beiden Kinder Sam und Holly.

Vor wenigen Tagen erst hat Virgin Galactic die Verpflichtung des ehemaligen Nasa-Mitarbeiters Mike Moses bekanntgegeben. Moses war stellvertretender Leiter des im Juli 2011 eingestellten Spaceshuttle-Programms bei der US-Weltraumbehörde. Virgin Galactic wird zudem Flüge für die Nasa durchführen: Die Nasa hat Spaceship Two für mindestens drei Forschungsflüge gebucht.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 103,03€ für Prime-Mitglieder (aktuell günstigste M.2-SSD mit 512 GB)
  2. 139,90€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis 172,73€)
  3. 69,90€ + 3,99€ Versand (Bestpreis!)
  4. (u. a. Gear S3 Frontier für 209€ und Galaxy S8+ für 469€ - Bestpreise!)

mats 19. Okt 2011

Ob wir so den CO2 Ausstoss halbieren können ;-)

wp (Golem.de) 19. Okt 2011

Dieser Satz ist in der Tat nicht ganz zutreffend - es fehlt der kleine, aber wichtige...

Yeeeeeeeeha 19. Okt 2011

Sie geht gegen 0 (von einem Objekt ausgehend), erreicht aber nie 0. "An diesen Punkten...


Folgen Sie uns
       


Pubg Global Invitational 2018 - Report von Golem.de

20 Teams, jeweils vier Spieler, fünf Tage und zwei Millionen US-Dollar Preisgeld: Das Pubg Global Invitational 2018 in Berlin hat E-Sport auf höchstem Niveau geboten. Golem.de hat mit dem Veranstalter und mit Zuschauern gesprochen.

Pubg Global Invitational 2018 - Report von Golem.de Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Miix 630 Lenovos ARM-Detachable kostet 1.000 Euro
  2. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  3. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

    •  /