Tatortanalyse

Software soll Verbrechen vorhersagen

Der Mathematiker George Mohler hat eine Software entwickelt, mit der die Polizei Tatorte künftiger Einbruchsdiebstähle vorhersagen soll. Was wirkt wie Science-Fiction, wird durch die Analyse vergangener Verbrechen ermöglicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Künftige Tatorte sollen durch Algorithmen erkannt werden.
Künftige Tatorte sollen durch Algorithmen erkannt werden. (Bild: Matt Baume/CC BY-SA 2.0)

George Mohler von der Universität von Santa Clara in Kalifornien analysiert mit einem Algorithmus bereits verübte Verbrechen und versucht auf dieser Datenbasis, mögliche Orte für neue Tatorte zu berechnen. Dabei geht der Mathematiker davon aus, dass Einbruchdiebstähle häufiger dort begangen werden, wo es sie bereits in der Vergangenheit gab. Mohler beobachtete, dass sich Folgeverbrechen ähnlich wie seismische Wellen in einer Serie von "Nachbeben" ereignen.

Stellenmarkt
  1. Global IT Project Manager (m/w/d)
    Maag Germany GmbH, Großostheim
  2. Anwendungsentwicklerin / Anwendungsentwickler (m/w/d)
    Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf
Detailsuche

Weshalb es zu der Häufung kommt, ist bislang nicht erforscht. Vermutlich spricht es sich herum, dass die jeweiligen Gebiete gefahrlos sind oder hohe Beute versprechen. Auch Wiederholungstäter kommen infrage. Im Bereich der Gangverbrechen hingegen vermutet Mohler, dass eine Welle von Gewalt und Racheaktionen zu einer lokalen Häufung führt.

Die Polizei in Santa Clara nimmt nun an einem Versuch teil, in dem die Software auf ihre Alltagstauglichkeit hin überprüft werden soll. Dabei wurden die Daten von allen Wohnungs- und Autoeinbrüchen mit Ort und Uhrzeit aufgenommen. Die Datenbasis reicht bis ins Jahr 2006 zurück. Insgesamt wurden so bereits 4.500 Fälle erfasst.

Täglich geben die ermittelnden Beamten neue Daten ein. Die Software gibt täglich Stadtkarten mit 150 x 150 Meter großen Markierungen aus, an denen neue Verbrechen begangen werden könnten. Diese will die Polizei vermehrt kontrollieren, um Verbrechen durch Präsenz zu verhindern oder zumindest schnell genug in Tatortnähe zu sein.

Golem Akademie
  1. Terraform mit AWS: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Dezember 2021, Virtuell
  2. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    3.–4. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Polizei von Los Angeles will sich noch im Herbst 2011 an dem Feldversuch beteiligen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Bouncy 21. Okt 2011

omg, mir fällt erst jetzt auf was für eine unsinnige, unüberlegte Antwort hier gegeben...

Bibabuzzelmann 19. Okt 2011

Aber nur in Verbindung mit einem Staatstrojaner lol

admin666 18. Okt 2011

Was du hier schreibst ist Blödsinn. Denn BJ gibt es und er funktioniert auch. Also hör...

Supertipper 18. Okt 2011

Den passenden Film gibt es auch schon: Minority Report.

Planet 18. Okt 2011

Bei der Erkennung der Klimaveränderung geht es ja nicht um Voraussagen. Nicht, dass das...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Wemax Go Pro
Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand

Der Wemax Go Pro setzt auf Lasertechnik von Xiaomi. Der Beamer ist klein und kompakt, soll aber ein großes Bild an die Wand strahlen können.

Wemax Go Pro: Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand
Artikel
  1. Snapdragon 8cx Gen 3: Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel
    Snapdragon 8cx Gen 3
    Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel

    In Geekbench wurde der Qualcomm Snapdragon 8cx Gen 3 gesichtet. Er kann sich mit Intel- und AMD-CPUs messen, mit Apples M1 aber wohl nicht.

  2. Air4: Renault 4 als Flugauto neu interpretiert
    Air4
    Renault 4 als Flugauto neu interpretiert

    Der Air4 ist Renaults Idee, wie ein fliegender Renault 4 aussehen könnte. Mit der Drohne wird das 60jährige Jubiläum des Kultautos gefeiert.

  3. MS Satoshi: Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs
    MS Satoshi
    Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs

    Kryptogeld-Enthusiasten kauften ein Kreuzfahrtschiff und wollten es zum schwimmenden Freiheitsparadies machen. Allerdings scheiterten sie an jeder einzelnen Stelle.
    Von Elke Wittich

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops (u. a. Lenovo Ideapad 5 Pro 16" 829€) • MS Surface Pro7+ 888€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /