Biografie: Steve Jobs war "bisweilen ein Arschloch"
In der autorisierten Biografie zeigt Autor Walter Isaacson deutlich die Schwächen des Apple-Gründers auf: "Er legte Wert darauf, auf brutale Weise ehrlich zu sein. Dieser Zug machte ihn charismatisch und inspirierend, er machte ihn aber auch, um die Sache beim Namen zu nennen, bisweilen zu einem Arschloch", heißt es in einem im Nachrichtenmagazin Focus(öffnet im neuen Fenster) vorab veröffentlichten Textauszug.
"Leider brachte ihn seine Zen-Ausbildung nie ganz zu einer dem Zen entsprechenden Ruhe oder zu innerer Gelassenheit, und auch das ist Teil seines Vermächtnisses", erklärt Isaacson den Charakter des Verstorbenen. Jobs habe eine Kontrollinstanz zwischen Gehirn und Mund gefehlt, die bei anderen Menschen die brutalsten Ansichten und stechendsten Impulse abschwäche.
In einem anderen, bei Gawker veröffentlichten Textauszug wurde erklärt, warum Jobs bei öffentlichen Auftritten stets einen schwarzen Rollkragenpullover und Jeans trug.
Das Buch "Steve Jobs: A Biography(öffnet im neuen Fenster)" wird am 24. Oktober 2011 auf Englisch bei dem Verlag Simon & Schuster erscheinen, der zum Medienkonzern CBS gehört. In Deutschland ist es(öffnet im neuen Fenster) ab dem 27. Oktober 2011 erhältlich. Isaacson arbeitete seit 2009 an dem Buch. Er hat Jobs dafür über 40 Mal interviewt und mit dessen Familienangehörigen, Arbeitskollegen und Konkurrenten gesprochen. Es gibt verschiedene Biografien über Jobs, aber keine, die mit seiner Zustimmung veröffentlicht wurde.
Autor Isaacson, Chef der Denkfabrik Aspen-Institut, war Aufsichtsratschef des US-Senders CNN und Managing Editor des Time-Magazins. Er hat Bestsellerbiografien zu den US-Staatsmännern Benjamin Franklin und Henry Kissinger und zu Albert Einstein verfasst.
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