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Twitter-Spott

"Kein guter Tag zum Sterben für Blackberry"

Blackberry-Hersteller RIM hat ein Problem: Erst verärgert der Hersteller seine Kunden durch einen Serverausfall, jetzt lassen Nutzer im Web ihrem Ärger freien Lauf - und verursachen so zusätzlichen Imageschaden.

Artikel veröffentlicht am , hb-sd
Nicht nur Evil_Dumbledore verspottet RIM wegen der Blackberry-Probleme.
Nicht nur Evil_Dumbledore verspottet RIM wegen der Blackberry-Probleme. (Bild: @Evil_Dumbledore/Twitter/Screenshot von Golem.de)

"Liebes Blackberry-Team, ich finde es sehr nett von euch, dass ihr Steve Jobs mit drei Schweigetagen ehrt". Diese beißend-sarkastische Nachricht auf dem Kurznachrichtendienst Twitter trifft offenbar den Nerv der Blackberry-Nutzer, die bereits seit Tagen unter dem Ausfall der Internetdienste leiden. Der Tweet, wie eine Kurznachricht bei Twitter heißt, gehört derzeit zu den populärsten Reaktionen auf den Ausfall.

Inhalt:
  1. Twitter-Spott: "Kein guter Tag zum Sterben für Blackberry"
  2. Image-Katastrophe in Zeiten des Social Webs

Blackberry ist in kurzer Zeit zum Gespött auf dem Kurznachrichtendienst geworden. Wer bei Twitter nach dem Namen der einst hippen Business-Smartphones sucht, findet beispielsweise Nachrichten wie diese: "Was sagt ein Blackberry zum anderen? Gar nichts". Eine andere Nutzerin feixt: "Leute mit Blackberry im Tram spielen sehen und wissen: die sind offline. Unbezahlbar".

Den letzten Sargnagel eingeschlagen

Auch scherzhafte Vorschläge, die Situation auszunutzen, finden sich auf dem Kurznachrichtendienst: "Günstiger Zeitpunkt Ihrem Ehepartner mit Blackberry Dinge zu schreiben wie: 'Antworte bitte, falls es nicht okay ist, wenn ich unsere Ersparnisse für ein Boot ausgebe.'" Andere Blackberry-Nutzer finden den Ausfall weniger witzig: "Ich habe Blackberry immer verteidigt - aber nun haben sie gerade den letzten Sargnagel selbst eingeschlagen", macht ein enttäuschter Ex-Blackberry-Fan seinem Ärger Luft.

Auch bekannte Journalisten beteiligen sich an dem öffentlichen Gespött. "Silberstreif am Horizont für Blackberry", scherzt beispielsweise Samuel Rubenfeld vom Wall Street Journal: "Seit das Gerät offline ist, hält der Akku endlich länger als drei Stunden". Technikjournalist David Pogue von der New York Times und CNBC weist auf eine neue App hin: Sie verschiebt die Daten des Blackberrys auf ein iPhone. "Gutes Timing", bemerkt der Journalist spöttelnd.

Image-Katastrophe in Zeiten des Social Webs 
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elknipso 15. Okt 2011

Und genau weil es bisher so störungsfrei funktioniert hat, wurde über diesen Punkt von...

El-Duderino 15. Okt 2011

Genau so so siehts ma aus! ;)

Anonymer Nutzer 15. Okt 2011

nö, nicht deswegen (wenn es mich auch tierisch genervt hat - 3Tage... ) aber wegen der...

Anonymer Nutzer 15. Okt 2011

das geht nach ein bisschen einschreiben weg - bei mir is das schon ;) Und zum oberen...

neocron 15. Okt 2011

Ich muss mal sagen, am HQ von RIM ist kaum betrieb ... entweder die sind vor Panik alle...


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