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Zeitungsdruck aus dem Heimdrucker auf eigene Kosten

Leser sollen sich künftig ihre abonnierte Zeitung selbst ausdrucken, planen HP und die Mediengruppe Condé Nast. HP sorgt im Rahmen dieses Programms für automatische Tintenlieferungen an den Kunden.

Artikel veröffentlicht am ,
HP und Condé Nast wollen Zeitschriften aus dem Drucker anbieten.
HP und Condé Nast wollen Zeitschriften aus dem Drucker anbieten. (Bild: Tracy Hunter/CC BY 2.0)

Das Pilotprogramm von Condé Nast ermöglicht Abonnenten der Zeitschriften Allure, Details, Epicurious, Glamour, Golf Digest, Self und Wired, Artikel auf ihren Druckern zu Papier zu bringen. Die Anlieferung erfolgt elektronisch.

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Mit dieser Methode sollen die Verlage ihre Leser öfter mit neuen Inhalten erreichen können, als das mit gedruckten Publikationen möglich wäre, argumentiert Condé Nast. Die Inhaltslieferungen werden nicht automatisch ausgedruckt, sondern dem Benutzer nur angeboten.

Im Rahmen des Pilotprogramms hat HP ein Tintenabonnement namens Instant Ink gestartet. Dabei zahlt der Anwender je nach Produkt 6 oder 11 US-Dollar im Monat für die Belieferung mit Tintenpatronen nach Bedarf. Damit könnten die Kunden bis zu 50 Prozent gegenüber dem Einzelkauf der Patronen sparen. Jährlich kommt damit eine Abogebühr von 72 bis 132 US-Dollar zusammen. Die Versandkosten sind in diesem Abo bereits enthalten. Derzeit wird das Pilotprogramm nur in einigen Gebieten der USA getestet.

Ein größer angelegter Test des On-Demand-Druckprogramms und von HP Instant Ink soll im Winter 2011/2012 in den USA stattfinden, um die Akzeptanz zu testen. In Deutschland ist Condé Nast mit den Frauenmagazinen Vogue, Glamour, Myself und dem Männertitel GQ sowie der Zeitschrift AD (Architectural Digest) vertreten.

Einen anderen Ansatz des On-Demand-Konzepts verfolgte in Deutschland beispielsweise der Anbieter Niiu. Bei dieser Zeitung, deren Erscheinen derzeit ruht, konnte sich der Leser die Inhalte und deren Gewichtung seiner Zeitung selbst zusammenstellen und erhielt morgens das für ihn gedruckte Exemplar per Postzustellung. Den Druck übernahm der Anbieter im Gegensatz zu HPs System jedoch selbst.



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samy 16. Okt 2011

App?? App kommt von Apple.. Pass mal auf dass dich Apple nicht verklagt ^^^

march 16. Okt 2011

Wie du schon sagtes vielleicht hat ihr Tablett in Wirklichkeit nur ihre zukünftige...

jessipi 15. Okt 2011

....drucken wir demnächst auch unser Klopapier selbst aus?

Sharra 15. Okt 2011

Wenn ich den Mist digital bekomme, kann ich die relevanten Artikel auch direkt am...

tingelchen 14. Okt 2011

Ich finde das absolut Klasse was die mit ihren Patronen machen. Ruhig noch was drauf...


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