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Quartalsbericht: 40 Millionen Nutzer bei Google+

Google hat in seinem dritten Quartal die Analystenprognosen wieder einmal übertroffen. Das ausgewiesene Wachstum bei Google+ war solide, blieb aber unter den Erwartungen.
/ Achim Sawall
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Am Google-Hauptsitz (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)
Am Google-Hauptsitz Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Google hat mehr als 40 Millionen Nutzer für seinen Social-Networking-Dienst Google+ gewonnen. Das gab das Unternehmen am 13. Oktober 2011 bekannt. Der Chef von Familylink.com, Paul Allen, hatte erwartet , dass Google+ bereits bis Ende September 2011 bis zu 50 Millionen Nutzer erreichen würde. Allens Berechnungen beruhten auf Schätzungen anhand der Familiennamen der Nutzer von Google+. Dennoch ist das Wachstum stark: Konkurrent Facebook brauchte dreieinhalb Jahre, um die 50-Millionen-Marke zu erreichen.

Konzernchef Larry Page sagte: "Die Menschen kommen mit unglaublicher Geschwindigkeit zu Google+, und wir haben gerade erst begonnen."

In seinem dritten Quartal(öffnet im neuen Fenster) steigerte der Internetkonzern den Gewinn auf 9,72 US-Dollar pro Aktie. Die Analysten hatten ihre Prognosen in den vergangenen Tagen immer wieder erhöht. Sie erwarteten nur 8,77 US-Dollar pro Aktie. Googles Gewinn wuchs von 2,17 Milliarden US-Dollar auf 2,73 Milliarden US-Dollar.

Googles Nettoumsatz stieg um 37 Prozent auf 7,51 Milliarden US-Dollar. Die Analysten hatten 7,31 Milliarden US-Dollar errechnet.

Das Unternehmen beendete das Quartal mit Finanzmitteln in Höhe von 42,6 Milliarden US-Dollar. Google stellte 2.585 neue Mitarbeiter in diesem Quartal ein, im Vorquartal waren es 2.452. Die betrieblichen Aufwendungen stiegen auf 3,28 Milliarden US-Dollar, nach 2,19 Milliarden US-Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Im vergangenen Quartal kündigte Google die größte Übernahme seiner Unternehmensgeschichte an: Der Kauf des Mobiltelefonherstellers Motorola Mobility wird 12,5 Milliarden US-Dollar kosten und Google eine integrierte Hard- und Softwareproduktion für Smartphones und einen außerordentlich starken Bestand an Patenten einbringen. Das US-Justizministerium hatte am 28. September 2011 weitere Informationen über den Kauf von Motorola Mobility angefordert.


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