Abo
  • Services:

Google-Entwickler Steve Yegge

"Wir haben bei Google+ vollständig versagt"

Ein langjähriger Google-Entwickler hält das soziale Netzwerk Google+ für einen kompletten Fehler, weil es ohne ein API gestartet sei. Niemand bei Google begreife das Konzept einer Onlineplattform.

Artikel veröffentlicht am ,
Neue Funktionen fürs Google+-API
Neue Funktionen fürs Google+-API (Bild: Google)

Der Google-Entwickler Steve Yegge hat sich in einer vernichtenden Kritik zu Google+ geäußert. In dem Beitrag, der eigentlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht war, schrieb der Programmierer, das soziale Netzwerk Google+ sei das "beste Beispiel für unser vollständiges Versagen, Plattformen zu verstehen". Yegge zog darin Bilanz, nachdem er sechseinhalb Jahre für Amazon und danach sechseinhalb Jahre für den Internetkonzern Google gearbeitet hatte.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. Robert Bosch GmbH, Renningen

Das Unverständnis für Plattformen ziehe sich bei Google vom Topmanagement mit Vorstandschef Larry Page über Firmengründer Sergey Brin zu Aufsichtsratschef Eric Schmidt und Vivek "Vic" Gundotra, einem Senior Vice President für Social Business bei Google, bis hinunter zum einfachsten Arbeiter. "Wir haben es alle nicht kapiert", bekannte Yegge. Die meisten Teams glaubten, sie würden einfach ein Produkt entwickeln. Darum sei "die Google+-Plattform ein armseliges Hinterhertraben". Beim Produktstart habe es kein API gegeben, und nach seinem letzten Kenntnisstand gebe es immer noch nicht mehr als "einen mickrigen Aufruf für ein API".

Google+ sei nur "eine reflexartige Reaktion, eine Studie in kurzfristigem Denken, die auf der falschen Vorstellung beruht, dass Facebook erfolgreich ist, weil es ein großartiges Produkt habe." Facebook sei aber erfolgreich, weil es eine Plattform für Partnerprodukte gebaut hätte, bei der andere die Arbeit erledigen würden. Bei einem breiten Spielangeboten wie Mafia Wars und Farmville finde sich für jeden Nutzer etwas.

Der Beitrag wurde später von Yegge entfernt, findet sich aber weiter als Repost auf diversen Google+-Seiten.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. Far Cry 5 für 44,99€, Wolfenstein II für 24,99€, ELEX für 21,99€ und...
  2. für 109,99€ statt 189,99€ (Neupreis) und 32 GB für 139,99€ statt 219,99€ (Neupreis)
  3. (aktuell u. a. WD Elements 4 TB für 99€ und SanDisk Ultra 64-GB-micro-SDXC für 17€ - Angebote...
  4. für 249€ + 5,99€ Versand

brainwatcher 10. Nov 2011

Falsch- oder möchtest du behaupten, dass du die Google Suche nicht nutzt? Es geht nicht...

evilchen 17. Okt 2011

Ich sehe G+ auch ziemlich positiv. Bin zwar kein ständiger Verfoger des dortigen...

tvtherapie 15. Okt 2011

+1 Ich bin froh, dass bei G+ nicht alle FB-Honks sind ;) Bei G+ habe Ich immo meine...

AndyGER 14. Okt 2011

... Brandon Frasier (Mumie), oder? :-D ...

chrulri 14. Okt 2011

Provide != Sell


Folgen Sie uns
       


Lenovo Ideapad 720S - Test (AMD vs. Intel)

Wir vergleichen Lenovos Ideapad 720S mit AMDs Ryzen 7 und Intels Core i5.

Lenovo Ideapad 720S - Test (AMD vs. Intel) Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Filmkritik Ready Player One: Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke
Filmkritik Ready Player One
Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke

Steven Spielbergs Ready Player One ist eine Buchadaption - und die Videospielverfilmung schlechthin. Das liegt nicht nur an prominenten Statisten wie Duke Nukem und Chun-Li. Neben Action und Popkulturreferenzen steht im Mittelpunkt ein Konflikt zwischen leidenschaftlichen Gamern und gierigem Branchenriesen. Etwas Technologieskepsis und Nostalgiekritik hätten der Handlung jedoch gutgetan.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Filmkritik Tomb Raider Starke Lara, schwacher Film
  2. Filmkritik Auslöschung Wenn die Erde außerirdisch wird
  3. Vorschau Kinofilme 2018 Lara, Han und Player One

    •  /