Abo
  • Services:

Google-Entwickler Steve Yegge

"Wir haben bei Google+ vollständig versagt"

Ein langjähriger Google-Entwickler hält das soziale Netzwerk Google+ für einen kompletten Fehler, weil es ohne ein API gestartet sei. Niemand bei Google begreife das Konzept einer Onlineplattform.

Artikel veröffentlicht am ,
Neue Funktionen fürs Google+-API
Neue Funktionen fürs Google+-API (Bild: Google)

Der Google-Entwickler Steve Yegge hat sich in einer vernichtenden Kritik zu Google+ geäußert. In dem Beitrag, der eigentlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht war, schrieb der Programmierer, das soziale Netzwerk Google+ sei das "beste Beispiel für unser vollständiges Versagen, Plattformen zu verstehen". Yegge zog darin Bilanz, nachdem er sechseinhalb Jahre für Amazon und danach sechseinhalb Jahre für den Internetkonzern Google gearbeitet hatte.

Stellenmarkt
  1. FC Basel 1893 AG, Basel (Schweiz)
  2. Landeshauptstadt München, München

Das Unverständnis für Plattformen ziehe sich bei Google vom Topmanagement mit Vorstandschef Larry Page über Firmengründer Sergey Brin zu Aufsichtsratschef Eric Schmidt und Vivek "Vic" Gundotra, einem Senior Vice President für Social Business bei Google, bis hinunter zum einfachsten Arbeiter. "Wir haben es alle nicht kapiert", bekannte Yegge. Die meisten Teams glaubten, sie würden einfach ein Produkt entwickeln. Darum sei "die Google+-Plattform ein armseliges Hinterhertraben". Beim Produktstart habe es kein API gegeben, und nach seinem letzten Kenntnisstand gebe es immer noch nicht mehr als "einen mickrigen Aufruf für ein API".

Google+ sei nur "eine reflexartige Reaktion, eine Studie in kurzfristigem Denken, die auf der falschen Vorstellung beruht, dass Facebook erfolgreich ist, weil es ein großartiges Produkt habe." Facebook sei aber erfolgreich, weil es eine Plattform für Partnerprodukte gebaut hätte, bei der andere die Arbeit erledigen würden. Bei einem breiten Spielangeboten wie Mafia Wars und Farmville finde sich für jeden Nutzer etwas.

Der Beitrag wurde später von Yegge entfernt, findet sich aber weiter als Repost auf diversen Google+-Seiten.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 61,60€ (Bestpreis!)
  2. (Abzug erfolgt im Warenkorb)
  3. (Abzug erfolgt im Warenkorb)
  4. 99,99€ + USK-18-Versand

brainwatcher 10. Nov 2011

Falsch- oder möchtest du behaupten, dass du die Google Suche nicht nutzt? Es geht nicht...

evilchen 17. Okt 2011

Ich sehe G+ auch ziemlich positiv. Bin zwar kein ständiger Verfoger des dortigen...

tvtherapie 15. Okt 2011

+1 Ich bin froh, dass bei G+ nicht alle FB-Honks sind ;) Bei G+ habe Ich immo meine...

AndyGER 14. Okt 2011

... Brandon Frasier (Mumie), oder? :-D ...

chrulri 14. Okt 2011

Provide != Sell


Folgen Sie uns
       


Google Home Max im Test

Der Home Max ist Googles teuerster smarter Lautsprecher. Mit einem Preis von 400 Euro gehört er zu den teuersten smarten Lautsprechern am Markt. Der Home Max kann wahlweise im Hoch- oder Querformat verwendet werden und liefert einen guten Klang, schafft es aber nicht, sich den Rang der Klangreferenz zu erkämpfen. Dafür liegt der Home Max bei der Mikrofonleistung ganz vorne und gehört damit zu den besten Google-Assistant-Lautsprechern am Markt.

Google Home Max im Test Video aufrufen
iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

Yara Birkeland: Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
Yara Birkeland
Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem

Die Yara Birkeland wird das erste elektrisch angetriebene Schiff, das autonom fahren soll. Das ist aber nicht das einzige Ungewöhnliche daran. Diese Schiffe seien ein ganz neues Transportmittel, das nicht nur von den üblichen Akteuren eingesetzt werde, sagt ein Experte.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen
  2. Yara Birkeland Norwegische Werft baut den ersten autonomen E-Frachter
  3. SAVe Energy Rolls-Royce bringt Akku zur Elektrifizierung von Schiffen

    •  /