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Opel Ampera - einer der Elektro-Wettbewerber auf dem deutschen Automarkt
Opel Ampera - einer der Elektro-Wettbewerber auf dem deutschen Automarkt (Bild: Opel/GM Corp)

Überfällige Innovationen vom Staat bezahlt

Ein entsprechendes Förderprogramm gebe es derzeit nicht, heißt es bei der KfW auf Nachfrage. Die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) geht jedoch davon aus, dass sich circa ein Drittel aller Privatkunden für eine Kreditfinanzierung ihres Fahrzeugs entscheiden werden. Faktisch würde der Zinsvorteil über mehrere Jahre verteilt 3.500 Euro betragen. Der staatliche Subventionsbedarf liegt damit hochgerechnet auf eine Million Fahrzeuge bei 3,5 Milliarden Euro, ohne dass die Kostenlücke - also der Mehrpreis gegenüber einem konventionellen Pkw - damit geschlossen wäre.

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Bei einem Klein- oder Kompaktklassefahrzeug liegt die Kaufpreisdifferenz zwischen der Elektro- und der herkömmlichen Benzinversion bei etwa 9.000 Euro. Eine soeben erschienene Studie der Deutschen Bank mit dem Titel "Elektromobilität - sinkende Kosten sind conditio sine qua non" äußert in diesem Zusammenhang Zweifel an staatlicher Förderung: "Grundsätzlich kann man kritisch hinterfragen, ob sich die Regierungen in Zeiten chronisch knapper öffentlicher Kassen solche Zuschüsse leisten sollten", schreiben die Autoren, "denn aufgrund des aktuell und auch mittelfristig hohen Kostennachteils von Elektrofahrzeugen werden staatliche Fördermaßnahmen schnell sehr teuer."

Kritiker zweifeln am positiven Effekt einer staatlichen Förderung

Der World Wildlife Fund (WWF), selbst Mitglied der NPE, sowie der Verein "Allianz pro Schiene" formulieren ihre Kritik an dem Zweiten Bericht noch drastischer: "Er ist fast ausschließlich ein Industriepapier, in dem sich die beteiligten Industriezweige ihren Subventionsbedarf selbst errechnet haben", sagt Regine Günther, Leiterin Klima- und Energiepolitik beim WWF Deutschland.

Und Alexander Kirchner, Vorsitzender der Allianz pro Schiene, ist der Meinung, dass die Autoindustrie sich wichtige und überfällige Innovationen sehr umfangreich vom Staat erstatten lasse, sollte das Subventionsprogramm für das Elektroautomobil kommen. [Der Artikel erschien zuerst bei Handelsblatt Online]

 Alternative Dienstwagen: Steuernachteil durch Elektroautos

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Husare 14. Okt 2011

Jetzt kommst du mir mit Tatsachen und argumentativen Antworten. Was soll ich da jetzt...

iu3h45iuh456 13. Okt 2011

Woran sonst? Da sind die Lobbys natürlich gut verwurzelt in der Politik. Manche...

iu3h45iuh456 13. Okt 2011

So rechnen unsere Politker auch. Und treiben u.a. damit den Staat in die Pleite. Denn...

Anonymer Nutzer 13. Okt 2011

er wollte nur aussagen dass Du blöd bist. Er hätte es auch direkt schreiben können, hatte...

trollwiesenvers... 13. Okt 2011

Ein Elektro-Auto mit einer Reichweite von 150 - 200 km als Dienstwagen für einen Au...



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