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Kernel-Entwickler bezeichnen das Virtualbox-Modul als "beschissen".
Kernel-Entwickler bezeichnen das Virtualbox-Modul als "beschissen". (Bild: Oracle)

Virtualbox

Kernel-Entwickler kritisieren Treiber

Kernel-Entwickler bezeichnen das Virtualbox-Modul als "beschissen".
Kernel-Entwickler bezeichnen das Virtualbox-Modul als "beschissen". (Bild: Oracle)

Kernel-Hacker haben die Treiber von Virtualbox kritisiert und wollen sie mit einem Flag als unfertig kennzeichnen. Das Virtualbox-Team will die Vorwürfe prüfen.

Zwischen den Kernel-Entwicklern und dem Virtualbox-Team bahnt sich eine Diskussion über den Zustand der Kernel-Module für Virtualbox an. Kernel-Hacker Dave Jones hatte beanstandet, dass die Treiber korrupte Seitentabellen oder sogar bizarre Abstürze verursachen. Deswegen wolle er die Treiber als Taint_Crap kennzeichnen. Somit würde der Treiber den gleichen Status wie die Treiber im Staging-Bereich des Kernels erhalten. Das hätte zur Folge, dass Fehlermeldungen nicht mehr automatisch als offizielle Kernel-Bugs eingeordnet würden.

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Grund für die vehemente Ablehnung sind laut Jones die zahlreichen Bug-Reports in den Bugzilla-Datenbanken von Red Hat und Fedora. Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman unterstützt Jones Vorschlag, denn auch er habe zahlreiche Fehlermeldungen von Opensuse-Anwendern registriert. Beide bezeichnen den Treiber als "beschissen" (crap). Die Kennzeichnung "Taint_Crap" sei aber etwas zu hart, schreibt Jones später.

Virtualbox-Entwickler Frank Mehnert meldete sich daraufhin in der Mailingliste zu Wort. Auch er finde den Namen zu übertrieben, könne aber mit einer Kennzeichnung leben, die den Treiber als nicht offizielles Kernel-Modul betitelt. Allerdings habe er die Fehlermeldungen überflogen und kommt zu dem Schluss, dass sie nicht alle durch den Treiber verursacht worden sind. Zwar werde das Modul beim Start des Kernels geladen, komme aber erst zum Einsatz, wenn Virtualbox tatsächlich laufe.

Mehnert will die Bug-Reports nochmals genau prüfen und entsprechende Fehler korrigieren, sofern sie tatsächlich das Kernel-Modul betreffen. Er wolle auch weiterhin die gute Zusammenarbeit zwischen den Virtualbox-Entwicklern und den Kernel-Hackern pflegen.

Zwar steht das Virtualbox-Modul unter der GPL, Bemühungen seitens Oracle, den Treiber als offiziellen Kernel-Treiber einzureichen, gab es bisher jedoch nicht. Oracle ist der derzeitige Besitzer von Virtualbox.


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Anonymer Nutzer 13. Okt 2011

Waehrend die Features von OpenSource-Software in aller Regel ueberzeugen, sind es haeufig...

Schiwi 13. Okt 2011

Wo liest DU da raus das er das rausgelesen hätte? Er sagte, es wäre nicht schlecht wenn...

fratze123 13. Okt 2011

steht ja auch nicht im artikel, dass es woanders nicht so wäre...

fratze123 13. Okt 2011

oder warum wird erst in der mitte des artikels beiläufig "opensuse" erwähnt, woraus man...

Flying Circus 13. Okt 2011

Wenn das Bug Reports sind, die bei den Kernel-Entwicklern aufschlagen, kriegt Oracle die...



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