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Großbritannien

Internetsperren gegen Pornografie nur für Neukunden

Die britischen Internetprovider werden einen Pornografiefilter nur für Neukunden einrichten. "Die vier Internet Service Provider haben dafür eng mit der Regierung zusammengearbeitet", hieß es in einer Erklärung.

Artikel veröffentlicht am ,
Großbritannien: Internetsperren gegen Pornografie nur für Neukunden
(Bild: Mario Tama/Getty Images)

Die Internet Service Provider in Großbritannien werden Pornografie-Webseiten nur für Neukunden blockieren. Das haben die Unternehmen dem britischen Guardian mitgeteilt. Die Provider, die das Abkommen mit Regierungschef David Cameron unterzeichnet haben, sind BT, Sky, Talktalk und Virgin. Von den Firmen werden 17,6 Millionen der 19,2 Millionen Breitbandnutzer des Landes versorgt. Gestern wurde berichtet, dass alle Internetnutzer von den Internetsperren betroffen sein könnten.

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Nur 5 Prozent aller Internetnutzer würden in Großbritannien jährlich zu einem anderen Anbieter wechseln, so die Zeitung. Möglich ist auch, dass die Internet Service Provider sich erst nach dem negativen Medienecho am gestrigen Tag für die Beschränkungen bei der Einführung des Pornofilters entschieden.

Neukunden würden wahlweise einen Internetzugang mit oder ohne Kinderschutzfilter bekommen. "Die Kunden müssen sich für das eine oder das andere entscheiden. Aber wir werden nicht eine Version zum Standard machen", sagte eine Quelle bei einem Provider dem Guardian. Ein Sprecher von Talktalk erklärte der Zeitung: "Das nennen wir aktive Wahl, aber nicht Opt-In oder Opt-Out." Menschen, die ihren Vertrag änderten, würden nicht verpflichtet, über Kinderschutzfilter zu entscheiden.

Talktalk bietet bereits den sogenannten Homesafe Service, der erlaubt, einen Filter für Selbsttötungsforen und Inhalte zu Gewalt, Waffen, Dating, Glücksspiel und Filesharing zu aktivieren.

BT erklärte dem Guardian, dass neue Kunden künftig ein Paket von Eltern-Kontrollsoftware von McAfee angeboten bekämen.

Die Festlegungen für die Pornofilter wurden von Cameron mit der christlichen Organisation Mothers' Union vereinbart. Cameron hatte im Juni 2011 in einem Schreiben an Reg Bailey, die Chefin der Mothers' Union, erklärt, dass er ihren Kampf gegen die Vermarktung von Sexualität unterstütze.

In einer gemeinsamen Erklärung von BT, Sky, Talktalk und Virgin Media heißt es, dass ein "Verhaltenskodex vereinbart" worden sei, wonach sich die Kunden aktiv für einen Kinderschutzfilter entscheiden könnten. "Die vier Internet Service Provider haben dafür eng mit der Regierung zusammengearbeitet."

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MasterKeule 17. Okt 2011

Ich muss ja sagen, dass ich keine Probleme bei der Einreise hatte. Das Auto war voll mit...

Trolltech 13. Okt 2011

Und was brieten die Briten?

Trolltech 13. Okt 2011

Ich tippe eher darauf, dass die Performance durch Pron-Sperren wahnsinnig steigen würde...

DiDiDo 13. Okt 2011

Nein das nicht aber es ist dort ein bekannter Running Gag

Ekelpack 13. Okt 2011

Pornos sind in 1984 nur für die Mittelschicht (Outer Party) verboten, da für sie Sex nur...


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