Stabile Konstruktion

Das Zenbook-Gehäuse besteht fast vollständig aus gebürstetem Aluminium. Die Oberseite wurde rund geschliffen, was dem Gerät ein sehr schickes Aussehen verschafft. Am Design gibt es nichts zu meckern. Die Verwendung von Aluminium hat aber auch praktische Vorteile. Fingerabdrücke sind kaum zu sehen - wohltuend im Vergleich zu so manchem Klavierlack-Imitat-Notebook. Außerdem ist das Notebook extrem stabil gebaut. Das Gehäuse ist so verwindungssteif, dass es an einer Ecke zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten werden kann. Trotz des 1,4-Kilo-Hebels, bewegt sich nichts, und auch kein Knarzen ist zu hören.

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Die beiden Ecken der Handballenauflage sind allerdings etwas scharfkantig. Außerdem könnte das Notebookdeckelgelenk ein wenig fester sein. Es neigt dazu, nach hinten zu kippen. Das ist hoffentlich dem Vorserienstatus geschuldet.

Zum Schutz des Alugehäuses legt Asus eine Tasche bei. Die hat den Nachteil, dass der Verschluss beim unvorsichtigen Einlegen Kratzer verursachen könnte.

Auch unter Last leise

Die Wärmeabführung des Notebooks funktioniert gut. Die Luft wird allerdings von unten hauptsächlich angezogen, was die hohen Standfüße erklärt, die immerhin fast 5 mm dick sind und somit das Notebook auf 22 mm Dicke bringen. Bei wenig Last und dem derzeitigen Herbstwetter schaltet der Lüfter komplett ab. Ansonsten surrt er etwas hochfrequent, aber leise genug für den Alltag. Dann ist das Notebook nicht zu hören. Allenfalls abends stört das leise Surren, wenn es absolut ruhig ist.

  • Asus' erstes Ultrabook trägt den Namen Zenbook. (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Unser Testmodell ist das UX31 mit 13-Zoll-Bildschirm.
  • Fingerabdrücke weist das Aluminiumgehäuse gut ab.
  • Das Display spiegelt, ist aber sehr hell.
  • Das Touchpad ist fast zu groß. Mitunter kommt der Anwender versehentlich mit dem Handballen auf das Touchpad.
  • Die Entfernen-Taste ist sehr nah an der Ausschalttaste.
  • Von links nach rechts: Micro-HDMI, Mini-VGA, USB 3.0 sowie der Netzteilanschluss
  • Auf der linken Seite gibt es USB 2.0, Kopfhörerausgang und einen SD-Kartenleser.
  • Vergleichbare Formfaktoren: Apples Macbook auf Asus' UX31
  • Schlichte Rückseite ...
  • ... mit dicken Gummifüßen. Das Notebook ist dafür sehr leise.
  • Im Cinebench kommt die CPU des Ultrabooks (i7-2677M) sogar recht nah an Normalspannungs-CPUs (i5-2410M).
Schlichte Rückseite ...
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In Lastsituationen wird der Lüfter natürlich lauter, aber nicht ungewöhnlich laut. In einem Büro wie dem unserem mit Hintergrundgeräuschen aus allen Ecken ist das Gerät sogar noch unter Last beim Spielen von Rage geräuschseitig schwer ortbar.

Wir haben die Hitzeentwicklung des Notebooks auf einer Ledercouch getestet, von der die Belüftung trotz der Standfüße von unten verdeckt wurde. Das Ergebnis war in Anbetracht der Leistung gut. Wirklich heiß oder übermäßig laut wurde das Notebook nie und konnte ohne Probleme mit der Hand gegriffen werden.

Die Lautsprecher sind zudem in der Lage, das Lüftergeräusch zu übertönen. Dabei ist die Tonqualität sogar überraschend gut. Nur zu laut sollten die Lautsprecher nicht gestellt werden. Beim Intro von Rage kam es zu unerwünschten und hörbaren Vibrationen anderer Geräteteile. Wir vermuten, dass die Tastatur im Vorseriengerät noch nicht gut genug entkoppelt ist.

Der Netzteilanschluss ist ungünstig positioniert. Er liegt direkt neben dem USB-3.0-Anschluss, und zwar so nah, dass einige Sticks nicht mehr einsetzbar sind, wenn das Netzteil eingesteckt ist. Zudem ist der Anschluss auffallend locker. Während des Tests ist es uns passiert, dass sich das Notebook entlud, weil der Stecker nicht richtig in der Buchse saß.

Keine Festplattenleuchte

Nach dem Motto "weniger ist mehr" hat Asus auf ein paar Anzeigen verzichtet. Nur wenige LEDs sind vorhanden. Rechts gibt es eine Standby-Anzeige, die blinkt. Praktisch, wenn das Notebook im Rucksack steckt.

Nervig ist hingegen das Fehlen einer Festplattenleuchte. Hier orientiert sich Asus offenbar an Apple. Beim Installieren von Rage wussten wir beispielsweise nicht auf den ersten Blick, ob das System gerade arbeitet oder hängengeblieben ist. Die SSD ist aber so schnell, dass der Anwender nur selten auf Festplattenaktivität achten muss. Eine LED, die anzeigt, ob das Notebook gerade auflädt, fehlt leider auch.

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 Das Display blendet enormGute Tastatur, schlechtes Touchpad 
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irgendwersonst 06. Nov 2011

man kann nicht mal wie beim Macbook Air den Akku selbst tauschen ...

Yeeeeeeeeha 25. Okt 2011

Yo. Das Problem bei Wintel-Notebooks ist, dass es sie in SO vielen Ausführungen gibt...

Yeeeeeeeeha 25. Okt 2011

Da 3G meist in der Form von USB-Sticks daherkommt und USB-Controller selbst im Jahr 2011...

Yeeeeeeeeha 25. Okt 2011

Lustigerweise wird der Support von Dell inzwischen ja als sehr gut bewertet. Ich glaube...



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