Persönlicher Onlinespeicher: Owncloud 2.0 verteilt Musik und Kalenderdaten

Entwickler Frank Karlitschek und sein Team haben Owncloud 2.0 um den Streaming-Server Ampache(öffnet im neuen Fenster) erweitert. Damit lässt sich in dem persönlichen Onlinespeicher abgelegte Musik über das Netzwerk in Audioplayern wie Amarok oder Tomahawk(öffnet im neuen Fenster) abspielen.








Der PHP-basierte Webdienst ermöglicht das Teilen von Daten über WebDAV, kann aber auch über einen Browser angesteuert werden. Darüber hinaus kann der Datentauschdienst sowohl über den KDE-eigenen Kio-Slave als auch über Fuse in das Dateisystem eingebunden werden. Daten werden per SSL verschlüsselt übertragen.
Owncloud 2.0 kommt mit dem CalDAV-Protokoll klar. Damit lassen sich Kalenderdaten über Owncloud teilen. Zu den entsprechenden Clients gehören unter anderem Evolution, Mozilla Lightning, Outlook oder der Kalender von iOS.
Einzelne Dateien lassen sich über einen öffentlichen Link mit anderen teilen.
Gespeicherte Daten können sowohl in einer MySQL- als auch in einer PostgreSQL-Datenbank abgelegt werden. Die Unterstützung für PostgreSQL gilt allerdings noch als experimentell. Von Owncloud erstellte Datenbanktabellen können über ein Präfix mit anderen Anwendungen geteilt werden.
Die Entwickler haben Anleitungen zur Installation(öffnet im neuen Fenster) unter verschiedenen Linux-Distributionen auf den Webseiten des Projekts bereitgestellt. Der Quellcode von Owncloud 2.0 steht dort ebenfalls zum Download bereit(öffnet im neuen Fenster) . Außerdem kann die Anwendung dort über eine Live-Demo(öffnet im neuen Fenster) getestet werden.
Über Owncloud soll der Datentausch künftig mit Funktionen wie Versionskontrolle, Bilderverwaltung, Online-Text-Editor, automatischen Backups und Datenverschlüsselung erweitert werden. Außerdem soll Owncloud auch mit weiteren Diensten verwendet werden können. Owncloud 3. ist für Anfang des Jahres 2012 geplant.



