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Kein Fazit

Durch den für eine vollständig neue CPU-Architektur viel zu kurzen Testzeitraum und die Multithreading-Probleme unter Windows 7 ist es verfrüht, ein endgültiges Urteil über den FX zu fällen. Der Ersteindruck ist dennoch eindeutig: Im gegenwärtigen Zustand von Prozessor, Mainboard, Bios und Windows lohnt sich ein FX nur für die wenigsten.

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  • Leistungsaufnahme Gesamtsystem
  • 3DMark-Vantage-CPU
  • AMDs Testmuster
  • Der neue FX passt in den Sockel AM3+.
  • Blockdiagramm aller Funktionseinheiten
  • Alle FX-CPUs, nur vier gibt es zum Marktstart
  • Große Verzweigungspuffer
  • Die Dual-Core-Module sitzen in den Ecken.
  • Insgesamt je 8 MByte L2- und L3-Cache
  • Zwei Integer-Cores pro Module, die sich vieles teilen müssen
  • Diese FX-CPUs will AMD ab sofort anbieten.
  • Technologievergleich á la AMD
  • Turbo-Core 2.0 greift auch bei Volllast.
  • Die Plattform Scorpius
  • Billiger als Intel, aber auch viel langsamer
  • Der Scheduler von Windows 8 soll mehr Leistung bringen.
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  • Das shared frontend
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Der neue FX passt in den Sockel AM3+.
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Die acht Integer-Einheiten können ihre Stärken nur dann ausspielen, wenn hochoptimierte Software zum Einsatz kommt. Bei gleichem Takt sind die Kerne langsamer als die eines Phenom II - zudem stehen nur vier FPUs und SSE-Einheiten zur Verfügung.

Das weiß auch AMD und bat die Tester kurz vor dem Fall der Sperrfrist, nicht nur den Blick auf ältere Software zu richten - schließlich sei Bulldozer eine "auf die Zukunft ausgerichtete Architektur". Das stimmt bisher vor allem für Funktionen wie FMA, von der aber bestehende Programme nicht ohne Neukompilierung profitieren. Auch das verbesserte Turbo-Core lässt auf noch höhere Takte bei der nächsten Generation von FX-CPUs hoffen.

AMD-Anwender erhalten mit einem Phenom II X6 für viel weniger Geld solide Leistung, die auch mit Windows 7 beim Nutzer ankommt. Wer die Plattform wechseln will oder ein Intel-System aufrüsten möchte, ist mit den Sandy-Bridge-CPUs im gleichen Preisrahmen gut beraten. Die haben dann zwar nur vier Kerne, deren Leistung pro Takt aber weit höher liegt als bei Bulldozer.

Offenbar hat AMD die Bulldozer-Architektur allein mit Blick auf den Supercomputermarkt entwickelt, denn dort wird die Software genau auf die Prozessoren zugeschnitten. Zudem sind mehr Integer-Einheiten in Softwareumgebungen mit nur wenigen parallelen Anwendungen leichter zu nutzen. Dafür spricht auch, dass die ersten Bulldozer nur an HPC-Hersteller wie Cray geliefert werden.

Was die Architektur also wirklich taugt, wird sich wohl erst Mitte November zeigen, wenn die nächste Top-500-Liste der Supercomputer erstellt wird. Und für das erste Quartal 2012 wird unbestätigten Angaben zufolge schon die nächste FX-Generation erwartet.

All das erinnert an den Start des unausgereiften ersten Phenom - aus dem wurde zwar mit dem Phenom II auch noch ein gutes Produkt. Fraglich ist aber, ob sich AMD so etwas finanziell noch einmal erlauben kann.

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Anonymer Nutzer 18. Okt 2011

Zwar bin ich begeisterter Linux (Ubuntu) Nutzer, allerdings verwechseln sie da was...

Anonymer Nutzer 16. Okt 2011

Ich habe mir mehrere Test mit Ergebnissen im Netz angeschaut. Vieles ist vom Test selbst...

Lokster2k 16. Okt 2011

Mangelnde Durchsetzungsfähigkeit im PR-Bereich bzw. zu hohe damit verbundene Kosten...

Crass Spektakel 14. Okt 2011

Der i7-870 ist gerademal 3-4% schneller, wen interessiert denn irgendwas unterhalb von...

Crass Spektakel 14. Okt 2011

Ich sehe das Problem nicht weshalb der Bulldozer so unglücklich seine Prozesse unter...


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