• IT-Karriere:
  • Services:

Frankfurter Buchmesse

Buchhandel fordert "spürbare Sanktionen" für E-Book-Kopierer

Der Buchhandel und die Verleger wollen Internet Service Provider zum Versenden von Warnhinweisen an Filesharer zwingen. Dafür müssten die Gesetze geändert werden. Doch das ist noch nicht alles.

Artikel veröffentlicht am ,
Gottfried Honnefelder
Gottfried Honnefelder (Bild: John Macdougall/AFP/Getty Images)

Zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse 2011 hat der Chef des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Gottfried Honnefelder, spürbare Sanktionen für rechtswidriges Kopieren gefordert. Internet Service Provider sollten gesetzlich verpflichtet werden, Warnhinweise an Filesharer zu versenden. Honnefelder erklärte: "Ich bin überzeugt: Bei der kriminellen Energie einzelner Internetplattformen gibt es jedes Buch, das es legal gibt, irgendwann auch illegal. Deshalb muss es genügend Leser und Mediennutzer geben, die sich legal verhalten." Dafür seien nicht nur mehr attraktive digitale Angebote von Verlagen nötig, sondern ebenfalls spürbare Sanktionen für rechtswidriges Handeln. Noch habe das Thema einen zu geringen Stellenwert in Politik und Gesellschaft.

Stellenmarkt
  1. Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg, Hamburg
  2. Börse Stuttgart GmbH, Stuttgart

Honnefelder sagte, 81 Prozent derjenigen, die selbst Medieninhalte illegal herunterladen, glaubten, dass die Versendung von Warnhinweisen dazu führe, dass illegales Filesharing eingestellt werde. Ein solcher Ansatz könne also so falsch nicht sein. "Deshalb fordern wir von der Politik, die Internet-Provider verpflichtend in solche Maßnahmen einzubeziehen. Ohne sie ist ein Warnhinweismodell nicht umsetzbar."

Im Mai 2011 hatte sich der Börsenverein zusammen mit Musik-, Filmindustrie und Verwertungsgesellschaften noch sehr viel deutlicher ausgedrückt. In einem gemeinsamen Forderungskatalog, der sich an das Bundeswirtschaftsministerium richtete, wurden eine Einführung von Internetsperren, Filterung unliebsamer Protokolle und technische Sanktionen wie Anschlusssperren verlangt. Bislang seien die Versuche zur Kooperation mit den Providern gescheitert, so dass nun der Gesetzgeber handeln müsse.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Juniper 23. Feb 2012

Bei nem Guten alten Buch konnte ich das nachm lesen immerhin noch meinem Nachbarn...

Juniper 23. Feb 2012

* buecher in nem Format veröffentlichen das nen Reader Gescheit lesen kann (Pdf is auf...

atTom 12. Okt 2011

Zu Gallileos Zeiten kam man bei solchen Gedanken vor die Inquisition, heute vor den...

franzel 12. Okt 2011

Echt süss wie sie alle Sanktionen verlangen.....ich verstehe es nicht, warum sie die...

Theopraktiker 12. Okt 2011

Haben diese Schnarchnasen denn immer noch nicht in ihren dicken Schädel rein bekommen...


Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 3060 - Test

Schneller als eine Geforce RTX 2070, so günstig wie die Geforce GTX 1060 (theoretisch).

Geforce RTX 3060 - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /