Abo
  • Services:
Anzeige
Richard M. Stallman im Februar 2010
Richard M. Stallman im Februar 2010 (Bild: Victor Powell/CC Attribution-Share Alike 3.0 Unported)

Richard Stallman

"Ich bin froh, dass Steve Jobs weg ist"

Richard M. Stallman im Februar 2010
Richard M. Stallman im Februar 2010 (Bild: Victor Powell/CC Attribution-Share Alike 3.0 Unported)

Einer der bekanntesten Aktivisten für freie Software hat sich in seinem Blog knapp und provokant zum Tod des Apple-Gründers Steve Jobs geäußert. In der Open-Source-Szene wird aus Ärger darüber nun zum Austritt aus der Free Software Foundation aufgefordert.

Richard Stallman, Gründer und Chef der Free Software Foundation, hat in seinem Blog sehr provokante Aussagen zum Tod des Apple-Gründers gemacht. "Steve Jobs, der Pionier, der Computer zu einem coolen Gefängnis gemacht hat, um Narren von ihrer Freiheit zu trennen, ist gestorben. Und wie der Chicagoer Bürgermeister über den korrupten Vorgänger Daley sagte: 'Ich freue mich nicht darüber, dass er tot ist, aber ich bin froh, dass er weg ist.'"

Anzeige

Niemand verdiene zu sterben, auch nicht Jobs und nicht einmal Menschen, die an noch größeren Übeln schuld seien, erklärte Stallman. "Aber wir alle verdienen das Ende des unheilvollen Einflusses von Jobs auf die Computernutzung der Menschen. Leider bleibt dieser Einfluss trotz seiner Abwesenheit. Wir können nur darauf hoffen, dass seine Nachfolger, die versuchen, sein Vermächtnis weiterzutragen, weniger erfolgreich sein werden."

Stallmans Ausführungen wurden in der Open-Source-Szene und in den Medien kontrovers diskutiert und Stallman zum Teil massiv kritisiert. Der Open-Source-Aktivist Larry Cafiero ruft in seinem Blog "Larry the Free Software Guy" dazu auf, die Free Software Foundation zu verlassen. "Seine unüberlegte Reaktion hilft der Sache der freien Software nicht, sondern richtet nur viel Schaden an", schrieb der Technikjournalist Joe Brockmeier bei Readwrite Enterprise. Adrian Kingsley-Hughes nennt den Beitrag bei ZDnet "mit Abstand das Verrückteste", was er zum Tod von Jobs gehört habe.

Weltweit trauern viele Menschen um Jobs, der am 5. Oktober 2011 um 3 Uhr nachmittags starb, wie der jetzt ausgestellte Totenschein belegt. Die Todesursache war Atemstillstand, weil sich der Bauchspeicheldrüsenkrebs in andere Organe ausgebreitet hatte. Jobs wurde am 7. Oktober 2011 auf einem konfessionslosen Friedhof im Santa Clara County begraben.

Bei Apple findet im Hauptsitz des Unternehmens am 19. Oktober 2011 eine Gedenkveranstaltung für Jobs statt, zu der nur Mitarbeiter zugelassen sind. Das teilte Firmenchef Tim Cook in einer E-Mail an die Beschäftigten mit.


eye home zur Startseite
SSD 19. Okt 2011

siehe anderer Thread ich versuche es ... der Wille zählt =) über die Herstellung von...

Lokster2k 19. Okt 2011

Da fehlt erstmal überhaupt das Interesse am miteinander vereinbaren. Bei den meisten...

SSD 18. Okt 2011

nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich ;) bei Sachen, die nur eine einzige oder sehr...

SSD 14. Okt 2011

falsch -> Zwang ist hier stark relativ mein Post dazu

SSD 14. Okt 2011

ein OSS-Geschäftsmodell ist wirklich nicht leicht aber plattformunabhängige Software ist...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, München
  2. SCHOTT AG, Mitterteich
  3. Carmeq GmbH, Ingolstadt
  4. D. Lechner GmbH, Rothenburg ob der Tauber


Anzeige
Top-Angebote
  1. 289€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. ASUS ZenWatch 2 Silber/Braun für 79€ statt 142,90€ im Preisvergleich und WD externe 2...
  3. (u. a. SanDisk SSD Plus 240 GB für 69€)

Folgen Sie uns
       


  1. Facebook

    Nutzer sollen Vertrauenswürdigkeit von Newsquellen bewerten

  2. Notebook-Grafik

    Nvidia hat eine Geforce GTX 1050 (Ti) mit Max-Q

  3. Gemini Lake

    Asrock und Gigabyte bringen Atom-Boards

  4. Eni HPC4

    Italienischer Supercomputer weltweit einer der schnellsten

  5. US-Wahl 2016

    Twitter findet weitere russische Manipulationskonten

  6. Die Woche im Video

    Das muss doch einfach schneller gehen!

  7. Breko

    Waipu TV gibt es jetzt für alle Netzbetreiber

  8. Magento

    Kreditkartendaten von bis zu 40.000 Oneplus-Käufern kopiert

  9. Games

    US-Spielemarkt wächst 2017 zweistellig

  10. Boeing und SpaceX

    ISS bald ohne US-Astronauten?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Computerforschung: Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
Computerforschung
Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
  1. Tangle Lake Intel zeigt 49-Qubit-Chip
  2. Die Woche im Video Alles kaputt
  3. Q# und QDK Microsoft veröffentlicht Entwicklungskit für Quantenrechner

Netzsperren: Wie Katalonien die spanische Internetzensur austrickste
Netzsperren
Wie Katalonien die spanische Internetzensur austrickste

Spectre und Meltdown: All unsere moderne Technik ist kaputt
Spectre und Meltdown
All unsere moderne Technik ist kaputt
  1. Sicherheitsupdate Microsoft-Compiler baut Schutz gegen Spectre
  2. BeA Noch mehr Sicherheitslücken im Anwaltspostfach
  3. VEP Charter Trump will etwas transparenter mit Sicherheitslücken umgehen

  1. Re: Nicht so schwer:

    sofries | 04:54

  2. Re: Verstehe das Geschrei nicht

    Bachsau | 04:30

  3. Re: verständlicher move nach vega_mobile ...

    ms (Golem.de) | 04:24

  4. Re: Danke nein, ich warte lieber auf Vega + Intel...

    ms (Golem.de) | 04:20

  5. Re: 1050 und dann noch langsamer?

    ms (Golem.de) | 04:17


  1. 14:35

  2. 14:00

  3. 13:30

  4. 12:57

  5. 12:26

  6. 09:02

  7. 18:53

  8. 17:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel