• IT-Karriere:
  • Services:

Javascript

Vom Kinderkram zur universellen Scriptsprache

Einst als "Spielzeugsprache" betitelt, hat sich Javascript zu einer erfolgreichen Skriptsprache entwickelt, in der sogar ganze Betriebssystem-GUIs geschrieben werden. Golem.de hat mit dem Erfinder der Sprache, Brendan Eich, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Javascript gesprochen.

Artikel veröffentlicht am ,
Javascript-Erfindet Brendan Eich
Javascript-Erfindet Brendan Eich (Bild: Golem.de)

Der Name Javascript sei etwas irreführend, aber damit müssten wir leben, sagt Brendan Eich Golem.de. Netscape, bei dem Eich die erste Version von Javascript entwickelte, habe den Hype um Java damals nutzen wollen und sich darum für den Namen Javascript entschieden. Mit Java habe die Skriptsprache aber bekanntlich nie etwas zu tun gehabt. Heute scheine es so, als würde Javascript Java den Rang ablaufen.

Inhalt:
  1. Javascript: Vom Kinderkram zur universellen Scriptsprache
  2. Brendan Eich: Hektik führt zu Fehlern
  3. Javascript ein Sicherheitsrisiko?

Javascript sei anfangs lediglich dazu gedacht gewesen, Webseiten etwas Dynamik zu verleihen, sagt Eich. Aber bereits in Netscape 2.0 seien erste Applikationen in Javascript geschrieben worden. Eich zeichnete, wie er erzählt, schon 1997 als unerfahrener Redner auf einer Java-Konferenz eine Zukunft für Javascript, die später wahr wurde: die Möglichkeit für Nutzer, Javascript herunterzuladen, um damit Inhalte zu erzeugen. Die Technik ist heute äußerst populär. Entwickler schreiben Javascript, welches dann Markup beziehungsweise DOM-Elemente im Browser erzeugt, wie es auch bei Facebook der Fall ist.

First Mover Advantage

Als wesentlichen Erfolgsfaktor für Javascript bezeichnet Eich dessen "First Mover Advantage". Netscape habe es vor Microsoft geschafft, Javascript auf den Markt zu bringen. Nur zehn Tage hatte Eich im Jahr 1995 Zeit, um die erste Version von Javascript zu schreiben. Und so wird die Sprache heute in nahezu allen Browsern unterstützt. Das verschaffe ihr eine große Reichweite, sagt Eich. So komme Javascript mittlerweile zusammen mit Node.js auch auf dem Server zum Einsatz.

Als weitere Erfolgsfaktoren nennt Eich die Robustheit von Javascript, die er als "ausreichend" bezeichnet. Es werde aber daran gearbeitet, die Scriptsprache noch robuster zu machen, sagt er. Zudem habe sich eine gute Community entwickelt und Javascript sei außerdem leicht zu erlernen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Brendan Eich: Hektik führt zu Fehlern 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

GodsBoss 10. Nov 2011

Weil? Weil? null und undefined sind keine. Und sonst? Im Gegensatz zu beispielsweise...

GodsBoss 10. Nov 2011

Das ist kein Schwachsinn, sondern die Fakten. Die einzigen Werte, die in JS keine...

LX 13. Okt 2011

Nicht JavaScript ist das Problem, sondern Browserhersteller, die sich mit inkompatiblen...

Anonymer Nutzer 13. Okt 2011

Du baust etwas auf was keiner hier, bis zu deinem Beitrag, behauptet hat. Warum?

Ekelpack 13. Okt 2011

Rührei gewinnt massiv an Bedeutung, Spiegelei verliert an Bedeutung.


Folgen Sie uns
       


IBM - von der Lochkarte zum Quantencomputer (Golem Geschichte)

Golem.de erzählt die über 100-jährige Geschichte von Big Blue im Video.

IBM - von der Lochkarte zum Quantencomputer (Golem Geschichte) Video aufrufen
    •  /