Abo
  • Services:
Anzeige
Joachim Herrmann (CSU) während des Karnevals 2010
Joachim Herrmann (CSU) während des Karnevals 2010 (Bild: Ralph Orlowski/Reuters)

Herrmann

Bayerns Innenminister räumt Echtheit des Staatstrojaners ein

Joachim Herrmann (CSU) während des Karnevals 2010
Joachim Herrmann (CSU) während des Karnevals 2010 (Bild: Ralph Orlowski/Reuters)

Die vom Chaos Computer Club veröffentlichte staatliche Trojanersoftware ist echt. Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann erklärt. Allerdings könne es sich aber um eine reine Testversion handeln. Der CCC bestreitet das und behauptet, der Trojaner sei über zwei Jahre im Einsatz gewesen.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat die Echtheit des vom Chaos Computer Clubs (CCC) veröffentlichten Staatstrojaners eingeräumt. Laut Herrmann haben die Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamts gestern sofort nach Bekanntwerden eine Erstbewertung und Prüfung vorgenommen. Das Ergebnis sei gewesen, "dass die dem CCC zugespielte Software einem Ermittlungsverfahren der Bayerischen Polizei aus dem Jahr 2009 zugeordnet werden kann." Zusätzlich prüfe der Landesdatenschutzbeauftragte Thomas Petri den Vorgang.

Anzeige

Noch nicht bestätigt werden könne, ob es sich bei der vorliegenden Datei um eine Testversion aus der Entwicklungsphase oder um die später im Verfahren tatsächlich eingesetzte Version der Software handelt. Die vom Landeskriminalamt durchgeführten Einsätze des Staatstrojaners seien "mit richterlichem Beschluss" umgesetzt worden.

Der Chaos Computer Club erklärte, den Staatstrojaner zugespielt bekommen zu haben: "Der veröffentlichte Trojaner ist nicht der aktuellste, den wir besitzen. Wir haben Grund zur Annahme, dass die uns vorliegenden Versionen über einen Zeitraum von anderthalb bis zwei Jahren zusammengebaut und eingesetzt wurden. Es kann also nicht von einer 'Betaversion' gesprochen werden."

Das Bundesverfassungsgericht hatte im Februar 2008 gegen den Staatstrojaner für die Onlinedurchsuchung in Nordrhein-Westfalen geurteilt. Danach wurde an einer geänderten Variante der Spionagesoftware gearbeitet, die als "Quellen-TKÜ-Software" jedoch ausschließlich zur Überwachung von VoIP verwendet werden darf. Die dem Chaos Computer Club vorliegende Software kann jedoch weit mehr, nämlich die Inhalte per Bildschirmfoto ausspionieren. Das sollen die extrahierten Binärdateien der Schadsoftware belegen. Die Funktionen des Bundestrojaners lassen sich zudem durch Nachladen erweitern. Damit werde der Vollzugriff auf den Rechner möglich, zum Hinterlegen gefälschten belastenden Materials oder zum Löschen von Dateien, erklärte der Chaos Computer Club.


eye home zur Startseite
Youssarian 13. Okt 2011

Als ich die technische Analyse von Mebroot/Torpig (auch als "Sinowal" und "Anserin...

Youssarian 13. Okt 2011

Ich kann gar keine Panik erkennen. Im Übrigen wird ein "ordentlicher" Bundestrojaner von...

petergriffin 12. Okt 2011

es wäre ja kein Problem gewesen wenn sie im Osten alles aufgekauft hätten. Aber sie haben...

angenehm 11. Okt 2011

Stimmt, wir hatten letzte Woche beim Piraten-Stammtisch in Düsseldorf fast 50 neue...

Kugelfisch_dergln 11. Okt 2011

Das sehe ich definitiv nicht so. Wenn sich jemand bei mir im Betrieb irgendwas bastelt...


Antary / 10. Okt 2011

Bundestrojaner erkennen

Antary / 10. Okt 2011

Bundestrojaner entfernen



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deutsche Telekom Technik GmbH, verschiedene Standorte
  2. Deutsche Telekom AG, Bonn, Münster
  3. Daimler AG, Leinfelden-Echterdingen
  4. Robert Bosch GmbH, Leonberg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Schulden

    Toshiba-Partner und Geldgeber wollen Insolvenzverfahren

  2. Sysadmin Day 2017

    Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte!

  3. Ipod Touch günstiger

    iPod Nano und iPod Shuffle eingestellt

  4. Nissan Leaf

    Geringer Reichweitenverlust durch alternden Akku

  5. Quartalsbericht

    Amazons Gewinn bricht ein

  6. Sicherheitslücke

    Caches von CDN-Netzwerken führen zu Datenleck

  7. Open Source

    Microsoft tritt Cloud Native Computing Foundation bei

  8. Q6

    LGs reduziertes G6 kostet 350 Euro

  9. Google

    Youtube Red und Play Music fusionieren zu neuem Dienst

  10. Facebook Marketplace

    Facebooks Verkaufsplattform kommt nach Deutschland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Creoqode 2048 im Test: Wir programmieren die größte portable Spielkonsole der Welt
Creoqode 2048 im Test
Wir programmieren die größte portable Spielkonsole der Welt
  1. Arduino 101 Intel stellt auch das letzte Bastler-Board ein
  2. 1Sheeld für Arduino angetestet Sensor-Platine hat keine Sensoren und liefert doch Daten
  3. Calliope Mini im Test Neuland lernt programmieren

Anker Powercore+ 26800 PD im Test: Die Powerbank für (fast) alles
Anker Powercore+ 26800 PD im Test
Die Powerbank für (fast) alles
  1. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  2. Toshiba Teures Thunderbolt-3-Dock mit VGA-Anschluss
  3. Asus Das Zenbook Flip S ist 10,9 mm flach

Microsoft Surface Pro im Test: Dieses Tablet kann lange
Microsoft Surface Pro im Test
Dieses Tablet kann lange
  1. Surface Diagnostic Toolkit Surface-Tool kommt in den Windows Store
  2. Microsoft Lautloses Surface Pro hält länger durch und bekommt LTE
  3. Microsoft Surface Laptop Vollwertiges Notebook mit eingeschränktem Windows

  1. Ab ca. 95 km Restreichweite leuchtet bei meinem...

    GrandmasterA | 10:42

  2. Re: FALSCH

    Its_Me | 10:41

  3. Re: iPod Touch ist kein Ersatz

    feierabend | 10:41

  4. Re: Ich habe in den Spiegel geschaut

    ckerazor | 10:40

  5. Re: Mehr Ausbildung als notwendig

    Kira | 10:39


  1. 10:41

  2. 09:04

  3. 07:23

  4. 07:13

  5. 22:47

  6. 18:56

  7. 17:35

  8. 16:44


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel