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id Software: Rage-Patch beseitigt Probleme

Der erste Patch für die PC-Version von Rage ist da. Er beseitigt einige, aber nicht alle Grafik- und Absturzprobleme - laut id Software und Bethesda Softworks sind dafür fehlerbereinigte neue Grafiktreiber nötig.
/ Christian Klaß
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Der Shooter Rage (Bild: Bethesda Softworks/id Software)
Der Shooter Rage Bild: Bethesda Softworks/id Software

Der Rage-Patch(öffnet im neuen Fenster) beseitigt Abstürze sowie Grafikprobleme und bietet nun auch die Möglichkeit, einige Grafikoptionen über das Einstellungsmenü zu verändern, was vorher nur über Startparameter möglich war. So lässt sich der Texturcache nun einstellen, um mehr Texturdaten im Videospeicher zu halten - wird "Large" gewählt, soll das Nachladen von Texturen und das Aufpoppen von Texturen verringert werden. Bei Rechnern mit zu wenig Arbeits- und Grafikkartenspeicher kann das allerdings laut id Software zu drastischen Leistungseinbußen oder Abstürzen führen. Wenn kein Neustart oder kein Verändern der Windows-Speicherverwaltung(öffnet im neuen Fenster) hilft, dann sollte der Texturcache wieder auf "Small" gestellt werden.

Rage - Test
Rage - Test (02:44)

Interessant ist auch die Möglichkeit, VSync nicht nur ein- und auszuschalten. Ist die Option Smart aktiviert, wird die Bildschirmsynchronisation zwar genutzt, aber zeitweilig deaktiviert, wenn die Bildrate einbricht und nicht mehr bei 60 Bildern/s liegt. Anstelle von Rucklern gibt es dann zwar Screen-Tearing, das ist aber laut id Software weniger störend. Für das dynamische Umschalten müssen Treiber allerdings die Swap-Tear-Erweiterung unterstützen. Falls nicht, dann merkt dass das Spiel und schaltet auch bei aktiviertem Smart VSync komplett ab.

Ebenfalls neu ist der Menüpunkt für anisotropische Texturfilterung. Besitzer leistungsstarker Grafikkarten sollten hier zugunsten besserer Grafik "High" einstellen. Von Hause aus wählt id Software eine schwache Filterung, die auf Low-End-Grafikkarten unproblematisch ist und nicht zu Bildratenreduktion führt. Über den Grafiktreiber sollte das Anisotropic Filtering nicht erzwungen werden, weil das zu Grafikfehlern führen kann.

Rage - bessere Grafik erforderte zuvor mehr Workarounds
Rage - bessere Grafik erforderte zuvor mehr Workarounds (01:28)

Die GPU-Transcoding-Option soll nun auch beim Neustart bestehen bleiben. Außerdem profitiert das GPU-Transcoding nun von SLI-Grafikkartengespannen schneller. Die Entwickler konnten außerdem ein Problem beseitigen, das nach dem Intro auf Windows-7-32-Bit-Systemen den AMD-Treiber zum Absturz brachte. Nicht alle Probleme von Rage haben laut id Software mit dem Spiel zu tun. Deshalb arbeite man gemeinsam mit AMD und Nvidia daran, Treiberprobleme zu erkennen und zu beseitigen. Bis dahin helfen Workarounds, die im offiziellen Rage-Forum(öffnet im neuen Fenster) erklärt werden.

Der Patch wird automatisch über Steam(öffnet im neuen Fenster) bereitgestellt. Mehr zum Shooter ist im Rage-Test von Golem.de nachzulesen.


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