Abo
  • IT-Karriere:

Swype

Nuance kauft Hersteller virtueller Tastaturen

Nuance lässt sich Swype rund 150 Millionen US-Dollar kosten, um künftig die virtuellen Tastaturen für Touchscreens anbieten zu können.

Artikel veröffentlicht am ,
Swype-Tastatur
Swype-Tastatur (Bild: Nuance)

Nuance hat den Hersteller virtueller Tastaturen Swype für 100 Millionen US-Dollar bis 150 Millionen US-Dollar gekauft. Das berichtet das Blog des Wall Street Journals All Things Digital unter Berufung auf informierte Kreise. Auch Techcrunch-Gründer Michael Arrington will von der Übernahme erfahren haben. Nuance und Swype haben den Kauf bislang noch nicht bestätigt. Eine offizielle Bekanntgabe wird noch für den heutigen 7. Oktober 2011 erwartet.

Stellenmarkt
  1. ITC ENGINEERING GMBH & CO. KG, Stuttgart
  2. BWI GmbH, Meckenheim

Swype hatte im Juli 2011 in einer neuen Finanzierungsrunde 3,5 Millionen US-Dollar erhalten. Zu den Geldgebern gehörten auch die Investorsparten von Samsung, Nokia und des japanischen Mobilfunkbetreibers NTT Docomo.

Swype wurde 2002 von T9-Erfinder Cliff Kushler gegründet. Das Unternehmen mit Sitz in Seattle hat 80 Beschäftigte. Die Software soll auf 100 Millionen Geräten installiert sein und läuft unter Meego, Android, Bada, Symbian und Windows Mobile. Im Gegensatz zum üblichen Tippvorgang wird bei Swype der Finger oder der Eingabestift nicht abgesetzt, sondern über die Buchstaben der Tastatur geführt. Swype verwendet eine Korrektur und ein Sprachmodul, um das richtige Wort zu erkennen. Laut Hersteller ist die Erkennung von über 50 Wörtern pro Minute erreichbar.

Im Juli 2011 wurde Iswype als alternative Tippfunktion auch für das iPhone vorgestellt. Entwickler Andrew Liu stellte Iswype vor, das kein offizielles Produkt der Firma Swype, sondern ein Nachbau war und einen Jailbreak erforderte.

Nuance, der Hersteller der Spracherkennungssoftware Dragon Naturally Speaking und Macspeech, hat derzeit einen Börsenwert von rund 7 Milliarden US-Dollar.

Nachtrag vom 7. Oktober 2011, 15:11 Uhr

Nuance hat die Übernahme bestätigt. Wie das Unternehmen mitteilte, lag der Kaufpreis bei 102,5 Millionen US-Dollar.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. mit TV-, Netzwerk- und Kameraangeboten)
  2. (aktuell u. a. Haushaltsgeräte)
  3. 49,90€ (Bestpreis!)
  4. 87,90€ + Versand

sparvar 07. Okt 2011

sinn? troll?

Meller 07. Okt 2011

http://beta.swype.com/ Dort registrieren und du bekommst es.


Folgen Sie uns
       


Die Commodore-264er-Reihe angesehen

Unschlagbar günstig, unfassbar wenig RAM - der C16 konnte in vielen Belangen nicht mit dem populären C64 mithalten.

Die Commodore-264er-Reihe angesehen Video aufrufen
Black Mirror Staffel 5: Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten
Black Mirror Staffel 5
Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten

Black Mirror zeigt in der neuen Staffel noch alltagsnäher als bisher, wie heutige Technologien das Leben in der Zukunft katastrophal auf den Kopf stellen könnten. Dabei greift die Serie auch aktuelle Diskussionen auf und zeigt mitunter, was bereits im heutigen Alltag schiefläuft - ein Meisterwerk! Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Streaming Netflix testet an Instagram erinnernden News-Feed
  2. Start von Disney+ Netflix wird nicht dauerhaft alle Disney-Inhalte verlieren
  3. Videostreaming Netflix will Zuschauerzahlen nicht länger geheim halten

Doom Eternal angespielt: Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig
Doom Eternal angespielt
Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig

E3 2019 Extrem schnelle Action plus taktische Entscheidungen, dazu geniale Grafik und eine düstere Atmosphäre: Doom Eternal hat gegenüber dem erstklassigen Vorgänger zumindest beim Anspielen noch deutlich zugelegt.

  1. Sigil John Romero setzt Doom fort

IT-Forensikerin: Beweise sichern im Faradayschen Käfig
IT-Forensikerin
Beweise sichern im Faradayschen Käfig

IT-Forensiker bei der Bundeswehr sichern Beweise, wenn Soldaten Dienstvergehen oder gar Straftaten begehen, und sie jagen Viren auf Militärcomputern. Golem.de war zu Gast im Zentrum für Cybersicherheit, das ebenso wie die IT-Wirtschaft um guten Nachwuchs buhlt.
Eine Reportage von Maja Hoock

  1. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
  2. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  3. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

    •  /