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Der verspätetet Linux-Kernel 3.1 erhält die Unterstützung für NFC.
Der verspätetet Linux-Kernel 3.1 erhält die Unterstützung für NFC. (Bild: Su Neko/CC BY 2.0)

Mehr Virtuelles

In der Kernel Virtual Machine (KVM) lassen sich künftig in Gastsystemen weitere virtuelle Systeme aufsetzen und nutzen. Das Verschachteln - auch Nested Virtualization genannt - war bislang nur mit Prozessoren von AMD möglich. Mit Kernel 3.1 funktioniert die verschachtelte Virtualisierung auch mit Intel-Prozessoren. Allerdings können lediglich Linux-Systeme in Linux-Gastsystemen installiert werden. Außerdem werden nur 64-Bit-Hypervisoren unterstützt. Zudem muss die Option explizit über den Parameter nested=1 aktiviert werden. Später soll KVM das Windows-7-Gastsystem mit virtualisiertem Windows XP unterstützen. Die IMB-Mitarbeiter, die die Funktion entwickelten, haben in einem Whitepaper mögliche Einsatzszenarien beschrieben.

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Weitere Änderungen an der KVM betreffen die Zeitgeberfunktionen, die unter dem Namen "Steal Time" einflossen. Die Funktion kann künftig unter anderem messen, wie viel Zeit einzelne Prozesse in Wirtssystemen benötigt haben und diese an Gastsysteme weitergeben. Zudem wurde die KVM-Speicherverwaltung optimiert, beispielsweise durch nicht gesperrte Shadow-Tabellen (Lockless walking shadow page table) und eine effizientere Handhabung von Seitenfehlern.

PCI-Backend für Xen

Xen erhält ein PCI-Backend, über das Xen-Gäste PCI-Geräte und PCI-Express-Geräte direkt nutzen können. Dom0 kann künftig Informationen über eine VGA-Konsole ausgeben. Außerdem können paravirtualisierte Gastsysteme von der Single-Root I/O Virtualization (SR-IOV) Gebrauch machen, bei der PCIe-Geräte virtualisiert werden. Ferner wurde der Xen-Balloon-Treiber überarbeitet und kann automatisch während der Laufzeit vergrößert oder verkleinert werden (Memory Hotplugging).

Für den Freescale-Hypervisor gibt es jetzt ein Verwaltungswerkzeug. Das Netzwerkmodul Vmxnet3 für den Vmware-Hypervisor erhält neben Large Receive Offload (LRO) auch Generic Receive Offload (GRO). Es kommt zum Einsatz, wenn LRO nicht verwendet werden kann, etwa wenn Bridging statt Network Address Translation (NAT) genutzt wird. GRO fasst Pakete zusammen und steigert damit den Datendurchsatz.

 Linux: Kernel 3.1 erhält NFC-SubsystemDateisysteme 

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samy 24. Okt 2011

wenn es darum geht offene Standards umzusetzen. USB 3.0 wurde auch schon lange vor...

tilmank 24. Okt 2011

Dass das schon eine zeitlang möglich ist, habe ich vor Monaten in einem Video gesehen...

msi 24. Okt 2011

@golem die aktuelle version kann momentan via github bezogen werden. kernel.org wird...

Satan 24. Okt 2011

äh, ich meine natürlich auch 3.0.7.



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