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Geräte mit viel Einfluss: iBook, iPad und iPhone
Geräte mit viel Einfluss: iBook, iPad und iPhone (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Das iPhone krempelte den Markt um

Mit einer neuen Oberfläche und einer Bedienbarkeit, die bis dato nicht vorstellbar war. Jeder konnte plötzlich ein Smartphone bedienen. Die alten Werbespots zeigen eindrucksvoll, wie die damalige Zukunft aussah und dienten kurioserweise auch gleich als Bedienungsanleitung. 

Die Selbstverständlichkeit, mit der wir heute unsere Smartphones benutzen, gab es nicht. Den Anwendern musste noch erklärt werden, wie ein Telefon mit Touchscreen zu bedienen ist. Heute ist der Smartphonemarkt durch das iPhone so spannend wie nie zuvor. Android hat eine große Entwicklung durchgemacht, Microsoft hat sich mit dem Windows Phone vom alten Windows CE verabschiedet und Samsungs Bada wäre ohne das iPhone auch nicht das, was es ist. Und bis vor kurzem war auch noch Palms WebOS ein ernstzunehmendes und durchdachtes System für Smartphones.

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Es gab aber auch Hersteller, die nicht mit der Entwicklung mithalten konnten. Prominentes Beispiel ist Nokia. Verzögerungen bei Symbian- und Meego-Smartphones haben dafür gesorgt, dass die Firma bei Smartphoneinteressierten sehr plötzlich in die Bedeutungslosigkeit abgerutscht ist.

Den Tabletmarkt hat Apple aus dem Nichts geschaffen: Die kleinen Smartphones waren den heutigen Tablets näher als Nischengeräte wie Tablet-PCs oder die kaum noch vermarkteten PDAs. Letztlich ist das iPad nichts weiter als ein vergrößertes iPhone, allerdings mit einem stimmigen Gesamtkonzept, das für den Erfolg der letzten von Steve Jobs eingeführten Gerätegattung verantwortlich war, die übrigens von langer Hand vorbereitet war. Ohne die iTunes-Infrastruktur wäre vieles auf dem iPad und dem iPhone nicht möglich.

Apples Strategie mit wenig Auswahl

Apple hat viel getan in den vergangenen Jahren, zwar immer auf Kosten der Auswahl, aber dafür immer wieder mit einer Überraschung. Es gibt nur zwei Macbook-Serien, aber dafür Dutzende Windows-Notebooks. Als das Macbook Air vorgestellt wurde, waren viele erstaunt, was mit einer Intel-Box alles möglich ist. Es gibt auch nur ein iPhone und trotzdem geben viele die Auswahlmöglichkeit und Flexibilität auf, um ein stimmiges Gesamtpaket zu wählen. Und das iPad gibt es ebenfalls nur in einem Formfaktor. Wer etwas Kleineres oder Größeres will, muss zur Konkurrenz greifen. Und auch in diesem Markt gibt es mit Blackberry Tablet OS, Android, Meego, dem eingestellten WebOS und dem kommenden Windows 8 plötzlich eine Auswahl, die sich vor dem iPad keiner hätte vorstellen können. 

Einige Kommentatoren sagen, dass Apple jetzt als normales Unternehmen angesehen werden kann. Die Aufregung um die Person an der Spitze ist dahin. Aber war das je eine Aufregung, die mit einem Popstar vergleichbar ist? Die Verkaufszahlen von Apples Produkten werden nicht plötzlich in die Höhe schnellen wie es nach dem Tod von Michael Jackson mit dessen Tonträgern geschah.

Jobs hat es geschafft, dafür zu sorgen, dass Apple besondere Produkte auf den Markt brachte -nicht im Hinblick auf technische Spezifikationen, sondern darauf, wie sie sich anfühlten. Die Frage ist nun, ob Apple weiterhin Produkte anbieten kann, die vielleicht weniger können als die Konkurrenz, dieses Wenige dafür aber so einsetzen, dass es die Kunden gern nutzen.

 Steve Jobs: "Er trat dem Smartphonemarkt in den Arsch"

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slashwalker 12. Okt 2011

Nö plus den Vertrag, den du bei jedem Smartphone benötigst. Du willst ein SP nicht...

gouranga 11. Okt 2011

Wenn du dir ein anderes Telefon kaufst, weil du dir das iPhone nicht leisten kannst und...

samy 08. Okt 2011

Was erwartest du anderes von ihm?? Dachte immer er sei Steve Jobs, hab mich nur...

lolwut 08. Okt 2011

Du verwechselst offensichtlich Hobby mit Industrie-Design. Das sind zwei völlig...

GodsBoss 08. Okt 2011

Klar, über Statistiken lästern, obwohl das Unwissen bei einem selbst liegt. Was misst...


Serien-Load.de / 06. Okt 2011

Steve Jobs – R.I.P.

Serien-Load.de / 06. Okt 2011

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