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Mozilla will Erweiterungen neu packen

Mozilla muss bei seinen Plänen für das Add-on-SDK Abstriche machen. Eigentlich war geplant, alle mit dem SDK erstellten Erweiterungen bei Erscheinen einer neuen SDK-Version serverseitig neu zu packen. Doch das ist komplizierter als gedacht.

Artikel veröffentlicht am ,
Ambitionierter Plan im ersten Anlauf gescheitert
Ambitionierter Plan im ersten Anlauf gescheitert (Bild: Mozilla)

Mit dem neuen Add-on-SDK will Mozilla Entwicklern von Firefox-Erweiterungen das Leben deutlich leichter machen. Unter anderem war vorgesehen, die bei addons.mozilla.org (AMO) gehosteten Erweiterungen beim Erscheinen einer neuen SDK-Version neu zu packen, so dass die Erweiterungen ohne Zutun der Entwickler mit der jeweils aktuellen Firefox-Version kompatibel sind.

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Zwar hält Mozilla weiter an diesem Vorhaben fest, doch der erste Versuch, es umzusetzen, schlug fehl. Außerdem funktionierte die Zusammenarbeit zwischen dem Repacker und den neuen, für das Repacking der Erweiterungen notwendigen APIs von AMO nicht richtig. Zudem wurde der Dienst nicht ausreichend getestet und es stellte sich heraus, dass das Vorhaben so, wie es bislang geplant war, kaum durchführbar ist.

Denn bislang war vorgesehen, die Erweiterungen aus deren XPI-Dateien neu zu erstellen, ohne Zugriff auf deren Quellcode. Das sei schwierig und habe nicht gut funktioniert, räumt Mozilla-Mitarbeiter Dave Mason ein. Eine Lösung sei, den Quellcode mit in die XPI-Archive zu packen, was diese aber vergrößern würde. Daher hält Mozilla dies für keinen guten Ansatz, zumal die Größe der XPI-Dateien bei der mobilen Version von Firefox eine besonders wichtige Rolle spielt.

Daher ist nun geplant, im ersten Schritt nur solche Erweiterungen neu zu packen, die mit Mozillas Dienst Add-on Builder erstellt wurden. Bei diesen Erweiterungen liegt Mozilla der Quelltext vor, was die Aufgabe deutlich vereinfacht. Einziges Problem: Der Dienst befindet sich noch im Betatest.

Was eine langfristige Lösung angeht, schwanken die Mozilla-Entwickler zwischen zwei Optionen: Entweder AMO wird um eine Funktion zum Hinterlegen von Quellcode-Paketen erweitert oder Teile des Add-on-SDK werden in Firefox integriert. Letzteres hätte zudem den Vorteil, dass die XPI-Dateien kleiner werden. Die Umsetzung dieser beiden Ansätze werde aber etwas länger dauern, so Mason.



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burzum 05. Okt 2011

Ich frage mich auch permanent wo das Problem liegt eine API zu entwickeln die...


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