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Rage
Rage (Bild: id Software)

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Massive Texturfehler in der PC-Version

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Rage (Bild: id Software)

Im Innenraum die Außenwelt sehen: Das ist in Rage möglich - aber nicht dank eines tollen Durch-die-Wand-guck-Gadgets, sondern wegen Texturfehlern. Insbesondere die PC-Fassung des in den USA bereits erhältlichen Actionspiels von id Software kämpft mit Grafikbugs.

Schon wenige Minuten nach dem Start von Rage offenbart insbesondere die PC-Version noch Probleme mit der Grafik. Wer sich beispielsweise in den Startraum stellt und dann rasch zur Tür blickt, kann auch auf schnellen Rechnern mit viel Arbeits- und Grafikspeicher die Tiefe der Außenwelt sehen, bis die Engine von id Software alle benötigten Texturen nachgeladen hat. Solche Probleme treten auch im weiteren Verlauf des Spiels immer wieder auf - und zwar unabhängig davon, ob eine Grafikkarte von Nvidia oder AMD im PC arbeitet. Auch in der Außenwelt kann der Spieler Texturen-Streaming mit deutlich sichtbarer Verzögerung beobachten. Dabei geht es nicht um Meckern auf hohem Niveau - sondern um einen Grafikfehler, der spürbar negative Auswirkungen auf den Spielspaß hat.

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  • Rage: ohne geladene Texturen ...
  • ... und ein paar Augenblicke später
  • Der Effekt ist auch bei feinen Strukturen ...
  • ... sehr gut sichtbar.
Rage: ohne geladene Texturen ...

Die Bilder entstanden jeweils unmittelbar nacheinander, nachdem wir mit der Spielfigur eine schnelle Drehung durchgeführt haben. Sichtbar ist der störende Effekt aber auch bei langsamen Bewegungen, wenn der Spieler beispielsweise um eine Ecke schaut, um einen Gegner ins Visier zu nehmen. In beiden Fällen ähnelt der Effekt den "Popups", wie sie in manchen Spielen durch eine Reduzierung der Sichtweite (LoD) durch das Hochwachsen von Gebäuden bekannt sind.

Das Actionspiel basiert auf einer neuen Engine namens id Tech 5, für die John Carmack verantwortlich ist. Ungewöhnlich für ein id-Programm: PC-Spieler können kaum selbst grafische Einstellungen vornehmen, denn das Optionenmenü gewährt gerade einmal Zugriff auf Auflösung, Anzeigemodus und Antialiasing, sowie bei starken Grafikkarten das GPU-Transcoding. Die restlichen Einstellungen nimmt das Spiel selbstständig vor. In ersten Tests bei Golem.de lief es immerhin auch auf Rechnern ganz gut, die nicht mehr ganz zur High-End-Klasse gehören. Das bringt aber wenig, wenn die Darstellung zwar flüssig, aber fehlerhaft ist.

In den USA ist Rage seit dem 4. Oktober 2011 für Xbox 360, Playstation 3 und Windows-PC erhältlich. Die deutsche Version soll am 7. Oktober 2011 auf den Markt kommen. Wer das Spiel über Steam kauft, muss übrigens viel Geduld haben: Der Download schlägt mit rund 21 GByte zu Buche.

Nachtrag vom 5. Oktober 2011, 9:15 Uhr

Bethesda hat sich per Blog zu den Grafikproblemen geäußert. Angeblich sind fehlerhafte Treiber die Ursache - man arbeite mit AMD und Nvidia zusammen, um sie so schnell wie möglich zu korrigieren. Besitzer einer AMD-Karte sollen vorerst eine ältere Version verwenden, weil es mit den kürzlich veröffentlichten Performance-Treibern Probleme wegen einiger älterer Dateien gibt; eine gute Wahl ist etwa dieser Treiber. Wer eine Nvidia-Karte besitzt, soll laut Bethesda den aktuellen Betatreiber benutzen.


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Anonymer Nutzer 10. Okt 2011

Das heißt, Du mußt erst eine Third-Party-Software wie "ATI Tool" installieren, um unter...

GhostFaZ3 07. Okt 2011

Nachdem ich gestern den Golem Beitrag zu Rage gelesen hatte, wollte ich es einfach nicht...

Steffenz 06. Okt 2011

um mal anzumerken: "HerrMannelig, keep it down" Wenn Du schon drauf aufmerksam machst...

JTR 06. Okt 2011

Die Mod Community wird das richten, siehe ENB Serie Mod für diverse Spiele (GTA 4, Deus...

Flying Circus 06. Okt 2011

In jedem Spiel, das ich bisher in den Fingern hatte, konnte ich das abschalten. In Half...



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