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Firefox: Mozilla bereitet stille Updates vor

Alle 6 Wochen erscheint eine neue Version von Firefox, zu deren Installation die Nutzer aufgefordert werden. Viele sind von diesen ständigen Updates genervt. Um das zu ändern, bereitet Mozilla stille Updates für Firefox vor, so dass der Browser ohne Zutun des Nutzers aktualisiert wird.
/ Jens Ihlenfeld
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Systemdienst soll sich um Firefox-Updates kümmern. (Bild: Brian Bondy)
Systemdienst soll sich um Firefox-Updates kümmern. Bild: Brian Bondy

Mozilla will Firefox um einen Systemdienst für Windows erweitern. Dieser soll dafür sorgen, dass neue Firefox-Version automatisch eingespielt werden, ohne dass der Nutzer dem explizit zustimmen muss. Wie bei Mozilla üblich, wird der Nutzer aber nicht gezwungen, den Dienst zu nutzen oder zu installieren, der Updateprozess läuft dann wie gewohnt weiter. Zudem können die automatischen Updates in Firefox deaktiviert werden.

Firefox 9 Aurora auf dem GalaxyTab
Firefox 9 Aurora auf dem GalaxyTab (01:44)

Dabei soll nur ein Dienst installiert werden, der sich dann um die Updates aller vier Veröffentlichungskanäle von Firefox kümmert: Nightly Builds, Aurora, Beta und der stabilen Firefox-Versionen. Diese können auch weiterhin parallel genutzt werden, schreibt Mozilla-Entwickler Brian Bondy(öffnet im neuen Fenster). Und nicht nur um Firefox soll sich der Dienst kümmern, auch die Updates für Thunderbird, Seamonkey und Songbird sollen künftig darüber abgewickelt werden.

Der geplante Dienst soll aber noch andere Wartungsaufgaben übernehmen: Er könnte beispielsweise via Prefetching dafür sorgen, dass Firefox schneller startet. Zunächst aber soll er nur für Softwareupdates verwendet werden. Die Einführung des Updatedienstes ist für das erste Quartal 2012 geplant.

Erweiterungen werden standardmäßig kompatibel

Darüber hinaus plant Mozilla weitere Änderungen, die den Updateprozess weniger nervig machen sollen. Betrachtet Firefox Erweiterungen bislang als inkompatibel, soll sich dies im ersten Quartal 2012 ändern. Erweiterungen werdend dann standardmäßig als kompatibel betrachtet, auch wenn sie nicht explizit als kompatibel markiert sind. Der Browser soll dadurch den Nutzer seltener vor Updates warnen, denn in aller Regel funktionieren die Erweiterungen auch mit neuen Firefox-Versionen, sind nur nicht entsprechend gekennzeichnet.

Auch soll der Updatedialog seltener angezeigt werden: Künftig wird Firefox neue Versionen im Hintergrund herunterladen und dann bis zu 24 Stunden warten, um das Update beim Beenden des Browsers zu installieren, bevor der Nutzer zur Installation des Updates und Neustart des Browsers aufgefordert wird.


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