Patentklage

Samsung will auf zwei Multitouch-Funktionen verzichten

Samsung sucht nach einer Lösung im Patentstreit in Australien: Das Unternehmen will nun zwei Multitouch-Funktionen deaktivieren, auf die Apple Patente besitzt. Sollte Apple der Einigung zustimmen, wird es keine einstweilige Verfügung geben, die den Verkauf des Galaxy Tabs verbietet.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung will sich mit Apple vor Gericht einigen.
Samsung will sich mit Apple vor Gericht einigen. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Im Streit um Patentrechte will Samsung eine einstweilige Verfügung abwenden, die den Verkauf des Galaxy Tabs 10.1 in Australien vorerst verbieten würde. Demnach will Samsung auf zwei Multitouch-Funktionen verzichten, auf die Apple Patente besitzt. Zudem hat Samsung Apple eine Abfindungsvereinbarung vorgeschlagen. Die Patentklage vor dem australischen Gericht wurde auf drei wesentliche Punkte reduziert.

Stellenmarkt
  1. ERP Specialist / Anwendungsbetreuer (m/w/x)
    NewCoffee GmbH & Co. oHG, Ketsch
  2. Lead Developer Java (m/w/d) Versicherungssystem Komposit
    W&W Informatik GmbH, Stuttgart
Detailsuche

Wie zwei Berichterstatter vor Ort für das Wall Street Journal berichten, will Samsung die Multitouch-Funktion "zoom bounce" entfernen. Sie ist aktiv, wenn auf den iPhone-Modellen die minimale oder maximale Auflösung per Zoom erreicht wird. Außerdem will Samsung die Heuristik entfernen, die unbeabsichtigte Eingaben herausfiltert. Beide Funktionen hatte Apple patentieren lassen.

Das dritte Patent, das vor Gericht verhandelt wird, betrifft die Herstellung von Touchscreens und wird in dem öffentlichen Einigungsvorschlag nicht erwähnt. Allerdings hat Samsung auch eine Abfindungsvereinbarung unterbreitet, über die es noch keine Details gibt. Ein Anwalt Apples sagte jedoch, dass der Vorschlag: "die Unannehmlichkeiten unserer Freunde reduzieren" und Apple beruhigen würde.

Die Hauptverhandlung soll erst im November beginnen und würde wohl bis Anfang 2012 andauern. Die Richterin, die den Fall um die einstweilige Verfügung verhandelt, hat beiden Parteien geraten, sich noch vor der Urteilsverkündung zu einigen.

Golem Akademie
  1. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Die Verhandlung wird am Dienstag fortgesetzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


trollwiesenvers... 04. Okt 2011

Du scheinst vom Urherberrecht im Allgemeinen und von der Musikbranche im Speziellen...

neocron 04. Okt 2011

Sprich deutsch oder lass es ... DU hast behauptet, Apple waere der meinung...

neocron 04. Okt 2011

sehr richtig ...

neocron 03. Okt 2011

Ah, du meinst so, wie du behauptest Apple zockt einen ab und verarscht die Kunden? ohne...

alwas 03. Okt 2011

jaja, Apple hat alles erfunden.. oder? (Multi-touch interface (from Adobe TED) aus dem...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kernnetz
Telekom wechselt Cisco-Router im zentralen Backbone aus

Die Deutsche Telekom hat einen besseren Cisco-Router in ihrem zentralen Backbone installiert. Der erreicht 260 TBit/s und wirft Fragen zur IT-Sicherheit auf.

Kernnetz: Telekom wechselt Cisco-Router im zentralen Backbone aus
Artikel
  1. Geekbench & GFXBench: Erste Benchmarks zeigen starken Apple M1 Max
    Geekbench & GFXBench
    Erste Benchmarks zeigen starken Apple M1 Max

    Das Apple Silicon schneidet gut ab: Der M1 Max legt sich tatsächlich mit einer Geforce RTX 3080 Mobile und den schnellsten Laptop-CPUs an.

  2. Offene Befehlssatzarchitektur: SiFive hat den schnellsten RISC-V-Kern
    Offene Befehlssatzarchitektur
    SiFive hat den schnellsten RISC-V-Kern

    Die Performance des noch namenlosen RISC-V-Kerns soll 50 Prozent über der des Vorgängers liegen, zudem gibt es die Option für 16-Core-Cluster.

  3. Windows 11: User wollen separate Fenster in der Taskleiste zurück
    Windows 11
    User wollen separate Fenster in der Taskleiste zurück

    Windows 11 gruppiert Instanzen einer App zusammen und streicht die Möglichkeit, sie separat anzuzeigen. Das gefällt der Community gar nicht.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • HP Herbst Sale bei NBB: Bis zu 500€ Rabatt auf Gaming-Notebooks, Monitore uvm. • Kingston RGB 32GB Kit 3200 116,90€ • LG OLED48A19LA 756,29€ • Finale des GP Anniversary Sales • Amazon Music 3 Monate gratis • Saturn Gutscheinheft: Direktabzüge und Zugaben [Werbung]
    •  /