Abo
  • Services:

Geschäftsbedingungen

Deutsche Verlage mit Kindle Fire gegen iPad

Die zwei großen deutschen Verlegerverbände BDZV und VDZ wollen mit dem Kindle Fire die Kontrolle des Tabletmarktes durch Apple beenden. Sie stört, dass Apple die Geschäftsbedingungen diktiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon-Chef Jeff Bezos mit dem Kindle Fire
Amazon-Chef Jeff Bezos mit dem Kindle Fire (Bild: Emmanuel Dunand/AFP/Getty Images)

Die deutschen Verleger hoffen, mit dem Amazon-Tablet Kindle Fire die Vorherrschaft des iPads zu beenden. Das sagten Vertreter des Bundesverbandes der Deutschen Zeitungsverleger (BDZV) und des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) der Welt am Sonntag. "Was uns stört, ist, dass Apple die Geschäftsbedingungen diktiert", sagte Hans-Joachim Fuhrmann von der Geschäftsführung des BDZV.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg (Home-Office möglich)
  2. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München

Apple verlangt für In-App-Verkäufe auf dem iPad eine Umsatzbeteiligung von 30 Prozent. Abonnenten und Käufer sind zudem Kunden von Apple und den Verlagen wird der Zugriff auf die Kundendaten verwehrt. Verlage können jedoch auch auf dem iPad reguläre Webseiten oder Webanwendungen nutzen, auf die Apple keinen Einfluss hat. Die Bildschirmgröße des iPads erlaubt eine Darstellung normaler Webseiten im Browser.

Wolfgang Fürstner vom VDZ sagte der Welt am Sonntag über das Amazon-Tablet: "Nun gibt es nicht nur einen Anbieter mobiler Infrastruktur, sondern einen zweiten starken Mitspieler." Die Stellung der Inhalteanbieter werde damit gestärkt.

Bisher ist das Kindle Fire nur für die USA angekündigt, dort soll das Tablet ab dem 15. November 2011 zum Preis von 199 US-Dollar erhältlich sein. Amazon-Sprecherin Christine Höger sagte Golem.de zum Erscheinungsdatum: "Für den deutschen Markt haben wir keine Ankündigung gemacht. Wie Jeff Bezos sagt: 'Stay tuned' (deutsch: Bleiben Sie dran)".

Das Tablet hat ein kratzfestes 7-Zoll-Multitouch-IPS-Display (1.024 x 600 Pixel), einen Dual-Core-Prozessor, 8 GByte internen Flash-Speicher, WLAN nach 802.11b/g/n, Micro-USB- und Kopfhöreranschluss und soll 8 Stunden Akkulaufzeit bieten. Das Tablet ist 190 x 120 x 11,4 mm groß und wiegt 413 Gramm.

Laut einem unbestätigten Bericht soll ein Kindle Fire mit 10,1-Zoll-Touchscreen noch im Weihnachtsgeschäft 2011 auf den Markt kommen. Die Tablet-Produktion könnte wieder der Auftragshersteller Foxconn übernehmen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,99€
  2. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 12,49€
  4. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

oSu. 04. Okt 2011

Ach, ich denke 5 Jahre dürften ausreichen.

ChMu 03. Okt 2011

Und? Was interresiert das in diesem Zusammenhang? Das liegt doch nicht an Apple? Wenn...

AndyGER 03. Okt 2011

Och, ich fasse nur zusammen. Und von den Forenteilnehmern hier wird teilweise ja jedes...

bstea 03. Okt 2011

Kriegst du eigentlich Vergünstigungen seitens Golem dafür? Du bist ja bares Geld wert.

spanther 03. Okt 2011

Ich finde nicht, dass Heise einen Abgrund darstellt :) Und Golem ist auch nicht...


Folgen Sie uns
       


Samsung Flip - Test

Das Samsung Flip ist ein Smartboard, das auf eingängige Weise Präsentationen oder Meetings im Konferenzraum ermöglicht. Auf dem 55 Zoll großen Bildschirm lässt es sich schreiben oder zeichnen - doch erst, wenn wir ein externes Gerät daran anschließen, entfaltet es sein komplettes Potenzial.

Samsung Flip - Test Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa-Teleskop Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
  2. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  3. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

    •  /